Kommunion: So sah's aus

Kommunion: So sah’s aus

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Was ist der beste Tipp für künftige Kommunionskinder – und deren Eltern? Elisabeth (12) und Katharina (13) haben ihre Kommunion schon gefeiert. Wir haben die beiden Schwestern und ihre Mama Susanne getrennt voneinander dazu befragt.

KARTENMACHEREI : Die Kommunion in drei Worten:

ELISABETH: Schön, besonders, cool.

KATHARINA: Prinzessinnenhaft, toll, erlebnisreich.

SUSANNE: Außergewöhnlich, geplant und ich war erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und wie groß die Kinder geworden sind.

KARTENMACHEREI: Das Highlight der Feier war …

ELISABETH: … die Rundfahrt am Flughafen München extra für Kinder.

KATHARINA: … die Kutschfahrt durch das Dachauer Hinterland.

SUSANNE: … bei beiden die kleinen Ausflüge, einmal mit der Kutsche durchs Dachauer Land und einmal mit dem Bus rund um den Münchner Flughafen.

KARTENMACHEREI: Das Kommunions-Outfit war …

ELISABETH: … weiß und mit Perlen bestickt.

KATHARINA: … ein weißes Kleid, bodenlang, oben eng und mit einer Rose bestickt und unten mit Petticoat.

SUSANNE: … vom Stil her gleich, prinzessinnenhaft. Sie schwebten an dem Tag und fühlten sich wie kleine Prinzessinnen. Das sollte auch so sein. Schließlich sind viele Bekannte und auch meine Töchter im Trachtenverein. Deshalb tragen viele auch zur Kommunion ein Dirndl. Aber damit wäre der Tag nicht ganz so besonders gewesen.

KARTEHMACHEREI: Wo wurde gefeiert?

ELISABETH: Am Flughafen selbst. Die Idee kam von Mama, aber ich fand sie gleich richtig toll.

KATHARINA: In einer Wirtschaft in der Nähe von Dachau haben wir zuerst Mittag gegessen und nach der Kutschfahrt sind wir zu Kaffee und Kuchen wieder dort eingekehrt.

KARTENMACHEREI: Wenn wir noch einmal Kommunion feiern könnten, würde ich …

ELISABETH: … mehr Fotoapparate besorgen. Weil unserer während der Feier leider kaputtging.

KATHARINA: … genauso feiern. Und: Ich würde mich wieder in der Früh vor der Kommunionsfeier vom Friseur frisieren lassen.

SUSANNE: … eigentlich nichts anders machen. Ich habe mit den Kindern vorher gesprochen, was wir machen könnten und es war immer klar, dass es etwas sein sollte, was man nicht jeden Tag erlebt. Etwas Besonderes eben. Mir war auch sehr wichtig, dass wir nicht den ganzen Tag in der Wirtschaft sitzen, sondern zwischen Kirche, Mittagessen und Kaffee auch raus kommen.

KARTENMACHEREI: Der liebste Wunsch zur Kommunion kam von …

ELISABETH: … meiner Tante, die auch meine Taufpatin ist. Sie hat mir alles Gute gewünscht und vor allem, dass ich immer glücklich bin.

KATHARINA: … eigentlich allen. Das beste Geschenk war auf jeden Fall mein Fernseher.

KARTENMACHEREI: Wer hätte nicht fehlen dürfen?

ELISABETH: Meine Familie.

KATHARINA: Keiner hätte fehlen dürfen. Die engsten Verwandten, Onkel und Tanten, waren dabei. Weil man sie an anderen Tagen nicht alle auf einmal um sich hat, haben sie so den Tag ganz besonders gemacht.

SUSANNE: Der Pfarrer. Er hat das im Vorfeld für die Kinder auch entsprechend formuliert: Sie sollen bitte dringend kommen, weil er auch da ist. Es sollte für die Kinder ein verbindlicher, wichtiger Termin sein. Das hat mir gefallen. Und die engste Familie muss dabei sein, damit der Tag von der Stimmung her anders ist als andere. Das gibt dann den nötigen Rahmen.

KARTENMACHEREI: Der beste Rat, den ich künftigen Kommunionskindern und deren Eltern geben kann:

ELISABETH: Dass sie im Mittelpunkt stehen und das genießen sollen.

KATHARINA: Auf jeden Fall, dass man ein hübsches Kleid hat. Bei einer Kommunion habe ich einmal ein Mädchen gesehen, das ein Kleid anhatte, das überhaupt nicht zu ihrem Typ gepasst hat. Das fand ich schade.

SUSANNE: Dem Kind selbst soll die Feier gefallen. Deswegen würde ich zusammen mit dem Kind überlegen, was man nicht immer macht, zum Beispiel eben eine Kinderführung am Flughafen. Wichtig dabei ist, dass man sich nach speziellen Angeboten für Kinder erkundigt. Schließlich sollen alle Gäste, Groß und Klein, etwas davon haben. Hat man genaue Pläne oder Wünsche, sollte man frühzeitig anfangen zu planen. Denn das Argument „Wir haben Kommunion“ ist da nichts Außergewöhnliches mehr und wirkt auch nicht zwingend. Denn an diesem Sonntag haben noch 20 andere Pfarreien in der näheren Umgebung Kommunion. Außerdem würde ich immer zwei Gäste bitten, an diesem Tag zu fotografieren, damit alle schönen Momente auch dauerhaft erhalten bleiben.

KARTENMACHEREI: Herzlichen Dank für eure Antworten.

Titelbild: (c) thinkstock
Portraits: privat & kartenmacherei