Kernaussagen

  • Kennenlernen

    „Das Alter beeinflusst maßgeblich, wie und wo Paare sich kennenlernen.“

    Wie Paare zueinander finden, ist je nach Altersgruppe unterschiedlich. Zwar lernen sich in allen Altersgruppen die meisten Paare über den Freundeskreis kennen, dennoch nimmt der Prozentsatz mit zunehmendem Alter ab. Stattdessen gewinnt das Internet mit steigendem Alter an Bedeutung. So lernen sich 18 Prozent der über 30-jährigen über das World Wide Web kennen; bei den unter 30-jährigen sind es mit durchschnittlich 12 Prozent deutlich weniger. mehr erfahren

  • Heiratsgründe

    „Pragmatische Motive beeinflussen die Entscheidung für die Eheschließung, stehen aber nicht im Vordergrund.“

    Die Deutschen heiraten aus Liebe. So geben 97 Prozent der Befragten an, die Ehe als Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit sei ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund für die Hochzeit. Auf Platz zwei und drei der Heiratsgründe stehen Familienplanung sowie traditionelle Werte. Doch auch rationale Heiratsgründe spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle: 60 Prozent der Ehepaare heiraten beispielsweise. unter anderem aufgrund von rechtlichen Vertretungsvollmachten. Steuerliche Vorteile hingegen sind laut den Ergebnissen der am wenigsten relevante Faktor: Mehr als 80 Prozent der Befragten halten diese für unwichtig. mehr erfahren

  • Trauung

    „Nicht einmal jedes zweite Brautpaar heiratet kirchlich.“

    Die Religion spielt für viele Brautpaare nur noch eine untergeordnete Rolle beim Entschluss zu heiraten. Nur 47 Prozent der Befragten haben sich kirchlich trauen lassen. Über dem Durchschnitt liegt die Zahl der kirchlichen Eheschließungen vor allem in den süddeutschen Bundesländern Bayern (56 Prozent) und Baden-Württemberg (55 Prozent). Besonders wenig kirchliche Eheschließungen gibt es hingegen in Brandenburg (13 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (19 Prozent) und Thüringen (23 Prozent). In Berlin heiratet jedes vierte Paar kirchlich. mehr erfahren

  • Finanzierung

    „Fast 90 Prozent der Paare finanzieren ihren großen Tag aus eigener Tasche.“

    Rund 90 Prozent der Befragten geben an, ihre Hochzeit (zum Teil) selbst finanziert zu haben. Etwa ein Viertel der Selbstfinanzierer erhielt dabei zusätzlich finanzielle Unterstützung durch Eltern oder andere Familienmitglieder. Rund 63 Prozent aller Befragten trugen die Kosten gänzlich alleine, ohne weitere Unterstützung. Wer weder von Familienmitgliedern unterstützt wurde, noch in der Lage war, die gesamten Kosten selbst zu tragen, hat die Hochzeit mithilfe eines Bankkredits finanziert. Dies trifft auf drei Prozent der Studienteilnehmer zu. mehr erfahren

  • Budget

    „In Deutschland werden durchschnittlich 10.000 bis 15.000 Euro für die Hochzeit ausgegeben.“

    Den schönsten Tag im Leben lassen sich Brautpaare einiges kosten. Zwischen 10.000 und 15.000 Euro beträgt das durchschnittliche Hochzeitsbudget in Deutschland. Die Bereitschaft hohe Summen zu investieren sinkt jedoch mit steigendem Alter. So geben Studienteilnehmer über 35 Jahren an, eher 6.000 bis 10.000 Euro ausgegeben zu haben; Paare über 50 wenden tendenziell sogar nur 4.000 bis 6.000 Euro auf. mehr erfahren

  • Tabus

    „Absolutes No-Go auf der Hochzeit: Ein Gast im weißen Kleid.“

    Über die Hälfte der Befragten gibt an, dass ein Gast in einem weißen Kleid ein absolutes Tabu auf der Hochzeitsfeier ist. Weitere 18 Prozent der Gesamtheit finden dies zumindest schlimm. Überraschend: Mehr als jeder Vierte hält das Erscheinen im weißen Kleid für akzeptabel bis vollkommen in Ordnung. Zu den weiteren No-Go’s zählen nicht tanzende Gäste, Langeweile oder peinliche Toasts. mehr erfahren

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Expertenstatements

Experten aus den Bereichen Psychologie, Paartherapie, Flirtcoaching sowie Hochzeitsplanung äußerten sich im Rahmen der Hochzeitsstudie zu den vorliegenden Ergebnissen. Laden Sie sich hier die vollständigen Statements herunter.

Deutschland lässt sich

Zeit bis zur Hochzeit

Erst nach drei bis fünf Jahren Partnerschaft haben sich 23 Prozent der Befragten vor den Traualtar gewagt. Weitere 21 Prozent warteten fünf bis sieben Jahre und 14 Prozent ließen sich sieben bis neun Jahre Zeit. Mit 15 Prozent wartete immerhin jedes siebte Pärchen sogar neun bis zwölf Jahre.

Bereits nach ein bis drei Jahren Partnerschaft heirateten rund 18 Prozent der Befragten. Eine Ehe, der weniger als ein Jahr Partnerschaft vorausging, schlossen nur zwei Prozent aller Befragten.

Wie lange waren Sie ein Paar, bevor Sie geheiratet haben?

n = 1582

„Soziologen und Paartherapeuten gehen davon aus, dass in den ersten gemeinsamen Jahren die sexuelle Komponente der Beziehung so stark ist, dass sie Differenzen überlagert beziehungsweise überbrückt. Erst, wenn das gegenseitige Begehren nachlässt — und das tut es erfahrungsgemäß bei jedem Paar, das Alltag lebt — wird der Blick auf den Partner nüchterner. Wer schon vor diesen drei bis fünf Jahren vor den Traualtar tritt, steht meist noch im Bann der begehrenden Lust und der Leidenschaft.“

Bernd Nickel

Paartherapeut

Fast jedes dritte Ehepaar

lernt sich über Freunde kennen

Gelegenheit macht Liebe — das scheint zumindest bei vielen Deutschen der Fall zu sein. So geben 28 Prozent der befragten Ehepaare an, sich über Freunde kennengelernt zu haben. Platz zwei mit jeweils 15 Prozent belegen Partys und das Internet. Im Gegensatz zu der hohen Erfolgsquote via Internet führten Dating-Apps hingegen nur bei etwa zwei Prozent aller Befragten zur Eheschließung.

Arbeit ist das halbe Leben — kein Wunder also, dass der Arbeitsplatz als dritthäufigster Ort des Kennenlernens genannt wird. Rund 14 Prozent der Befragten geben an, ihre große Liebe auf der Arbeit gefunden zu haben. Über ein gemeinsames Hobby lernten sich immerhin noch acht Prozent der Befragten kennen, bereits in der Schule trafen rund sieben Prozent aufeinander und etwas später im Studium oder in der Ausbildung fanden neun Prozent das große Glück. Nur wenige Paare hingegen lernten sich über die Familie oder im Urlaub kennen (jeweils zwei Prozent).

Je nach Altersgruppe lassen sich deutliche Unterschiede feststellen, wie Paare zueinander finden. Zwar sind Freunde in allen Altersgruppen der meistgenannte Faktor, dennoch nimmt deren Wichtigkeit ab, je älter wir werden. So lernten sich bspw. 30 Prozent der unter 30-jährigen über Freunde kennen, wohingegen es bei den über 50-jährigen nur noch 24 Prozent sind. Stattdessen finden gerade ältere Paare über das Internet zueinander. So trafen von den über 30-jährigen durchschnittlich 18 Prozent online den Partner fürs Leben, bei den unter 30-jährigen waren es mit durchschnittlich zwölf Prozent deutlich weniger.

Neben dem Internet führte auch Liebe am Arbeitsplatz bei den Studienteilnehmern über 30 Jahren immer häufiger zum Eheschluss, wohingegen bei den Befragten unter 30 Jahren eher Bekanntschaften auf Partys oder über gemeinsame Hobbys geschlossen wurden.

Wie Paare sich kennenlernen, verändert sich mit

zunehmendem Alter

„Von jungen Menschen wissen wir, dass dort gerne getindert, geswipt und gewischt wird. Doch auch ich habe die Erfahrung gesammelt, dass ältere Menschen sich ebenfalls immer häufiger im Internet auf die Suche nach der großen Liebe begeben. Ein wichtiger Grund ist der Mangel an Zeit.“

Horst Wenzel

Flirtcoach

Über ein Viertel der Hamburger lernt seinen Ehepartner

über das Internet kennen

In fast allen deutschen Bundesländern lernen sich Ehepaare laut den Umfrageergebnissen am häufigsten über Freunde kennen — im Saarland, in Hamburg und in Bremen jeweils sogar über 40 Prozent. Auch in Frankfurt am Main helfen Freunde 46 Prozent der Paare in Sachen Liebe auf die Sprünge, in München sind es 29 Prozent.

Eine große Ausnahme stellt Mecklenburg-Vorpommern dar: Hier ist der Arbeitsplatz der am häufigsten genannte Ort, an dem Paare sich kennenlernen. Ganze 29 Prozent der dort Lebenden geben an, ihren Ehepartner auf der Arbeit kennengelernt zu haben und nur je 24 Prozent fanden den Ehepartner über Freunde oder das Internet.

Die Hamburger schneiden am fortschrittlichsten bei der Partnerfindung ab. So hat mit 29 Prozent mehr als ein Viertel der befragten Hanseaten seinen Ehegatten über das Internet kennengelernt. Noch eher zögerlich in Sachen Internet zeigten sich die Rheinland-Pfälzer, die Bremer und die Saarländer: Hier lernten sich nur vier Prozent, sechs Prozent und acht Prozent online kennen.

So lernt Deutschland seine

Ehepartner kennen

Fahren Sie über die Karte für weitere Informationen.

*Mehrfachnennungen möglich

Jede siebte Ehe wird

ohne offiziellen Heiratsantrag geschlossen

Beim Heiratsantrag bleibt Deutschland traditionell. So geht den Umfrageergebnissen zufolge in 81 Prozent der Fälle der Mann noch immer "auf die Knie", während in nur drei Prozent der geschlossenen Ehen die Frau den Heiratsantrag stellt.

Überraschend: Ganze 15 Prozent der Ehen werden ohne Heiratsantrag im eigentlichen Sinne geschlossen.

Wer von Ihnen hat den Heiratsantrag gemacht?

n = 1582

Jeder Dritte macht den

Heiratsantrag zuhause

Zuhause ist es doch am schönsten — ganz getreu diesem Motto werden rund 37 Prozent aller Heiratsanträge im trauten Heim gemacht. Doch auch der Urlaub ist mit 22 Prozent ein beliebter Anlass für den Kniefall, was weitere neun Prozent mit „am Strand“, acht Prozent mit „auf einer Städtereise“, fünf Prozent mit „im Hotelzimmer“ und vier Prozent mit „beim Sightseeing“ untermauern. Am dritthäufigsten mit zehn Prozent werden Heiratsanträge den Befragten zufolge beim Spazierengehen oder Wandern gemacht.

Wo wurde der Heiratsantrag gemacht?*

*Mehrfachnennungen möglich

Liebe lieber ungewöhnlich

Die außergewöhnlichsten Heiratsanträge

Den Heiratsantrag im Urlaub am Strand oder ganz klassisch im Restaurant? Das ist manchen Befragten offensichtlich zu „gewöhnlich“. Viele Antragsteller bewiesen große Kreativität und ließen sich für die alles entscheidende Frage ein ganz besonderes Setting einfallen. Hier die zehn ausgefallensten Heiratsanträge:

  • Platz 10. Auf einer Schiffsbrücke mit eingeweihter Mannschaft
  • Platz 9. In einer Infrarotkabine
  • Platz 8. In einer dekorierten Seilbahngondel
  • Platz 7. Beim Bungeejumping
  • Platz 6. Im Zuge einer Schnitzeljagd mit mehreren Stationen
  • Platz 5. Nach einem Fallschirmsprung
  • Platz 4. In der Sauna
  • Platz 3. Auf einem Gletscher nach einer Helikopterlandung
  • Platz 2. Bei einem Tauchgang
  • Platz 1. Beim Geocashing mit dem Ring als Fake-Geocash

Für 96 Prozent der Paare ist Liebe der wichtigste

Grund zu heiraten

All you need is love — So sehen es auch die Deutschen, wenn es ums Heiraten geht. So geben 97 Prozent der Befragten an, dass die Ehe als Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund für die Hochzeit ist. Zweitwichtigster Heiratsgrund ist die Familienplanung, dicht gefolgt von dem hohen traditionellen Wert der Hochzeit. Rechtliche Vertretungsvollmachten sind für 38 Prozent der Befragten ebenfalls ein triftiger Grund zu heiraten, 22 Prozent geben sogar an, dass diese sehr wichtige Gründe sind.

Religiöse Hintergründe spielen für drei Viertel der Befragten hingegen nur eine untergeordnete Rolle, für über die Hälfte der Befragten sogar gar keine. Und auch steuerliche Vorteile haben für mehr als 80 Prozent der Befragten keinen wirklichen Einfluss auf die Entscheidung zu heiraten.

So unterscheiden sich die

Heiratsgründe von Männern und Frauen

Welchen Einfluss hatten die nachfolgenden Gründe auf Ihre Entscheidung zu heiraten?

So wichtig sind die einzelnen

Heiratsgründe in den Bundesländern

In Deutschland haben über 60 Prozent der Paare zum Zeitpunkt der

Hochzeit noch keine Kinder

Die Ehe ist für viele Paare ein wichtiger Schritt in der Familienplanung. So haben 62 Prozent der Befragten zum Zeitpunkt der Hochzeit noch keine Kinder, weitere zehn Prozent haben schwanger geheiratet.

Gemeinsame Kinder noch vor dem Ehebund hatten vierzehn Prozent der Paare, sechs Prozent hatten bereits Kinder von früheren Partnern. Ganze fünf Prozent der Befragten gaben an, keinen Kinderwunsch zu haben.

Haben Sie mit der Familienplanung bis nach der Hochzeit gewartet?

n = 1582

In Deutschland übernehmen 90 Prozent der Paare die

Finanzierung der Hochzeit selbst

Selbst ist der Mann – und auch die Frau. So geben 90 Prozent der Befragten an, ihre Hochzeit (zum Teil) selbst finanziert zu haben. Etwa ein Viertel der Selbstfinanzierer erhielt dabei zusätzlich finanzielle Unterstützung durch Eltern oder andere Familienmitglieder. Rund 63 Prozent aller Befragten haben die Kosten alleine, ohne weitere Unterstützung, getragen.

Über drei Prozent der Befragten waren bei der Finanzierung der Hochzeit auf einen Kredit angewiesen, mit dem sie für Location, Catering, Hochzeitskarten und mehr aufkamen.

Wer hat bei Ihnen die Kosten der Hochzeit getragen?*

*Mehrfachnennungen möglich

In Deutschland betragen die

Hochzeitskosten 10.000 bis 15.000 Euro

Den schönsten Tag im Leben lassen sich Brautpaare einiges kosten: Knapp 30 Prozent der Befragten geben an, zwischen 10.000 bis 15.000 Euro für die Hochzeit ausgegeben zu haben. Knapp ein Viertel der Paare investiert 6.000 bis 10.000 Euro in seine Hochzeit.

Immerhin 23 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 6.000 Euro zurecht. Richtig krachen lassen es ca. drei Prozent der Paare: Sie geben über 25.000 Euro für ihren besonderen Tag aus.

Die Bereitschaft, viel für eine Hochzeit auszugeben, ist unterschiedlich je nach Altersgruppe. So zeichnet sich deutlich ab, dass mit steigendem Alter die Höhe des Budgets sinkt. Bis zu einem Alter von 35 Jahren gibt ein Großteil der Paare 10.000 bis 15.000 Euro aus, wohingegen über 35-Jährige eher 6.000 bis 10.000 Euro investieren. Paare über 50 geben sogar tendenziell nur 4.000 bis 6.000 Euro aus. Grund hierfür könnte sein, dass es sich bei den Hochzeiten möglicherweise bereits um die zweite Eheschließung handeln.

Würden Sie uns die Höhe Ihres Hochzeitsbudgets verraten?

n = 1582

So viel betragen die

Hochzeitsbudgets je Bundesland

Fahren Sie über die Karte für weitere Informationen.

In 76 Prozent der Ehen nimmt die Frau den

Nachnamen des Mannes an

Bei der Entscheidung, wer wessen Nachnamen annimmt, bleiben die Deutschen traditionsbewusst. So geben über drei Viertel der Befragten an, dass die Ehefrau nach der Hochzeit den Nachnamen des Ehemannes angenommen habe. Nur knapp sechs Prozent der Männer wählten hingegen den Namen der Gattin.

Wie so oft zeigt sich Berlin im bundesweiten Vergleich fortschrittlich: Nur 57 Prozent der Ehefrauen in der Landeshauptstadt übernahmen den Namen ihres Gatten. Knapp 18 Prozent der Berliner Männer nahmen den Nachnamen ihrer Partnerin an und in über 14 Prozent der Fälle behielten beide Ehepartner ihre eigenen Geburtsnamen.

Für welchen Nachnamen haben Sie sich entschieden?

n = 1582

In Deutschland feiert man mit

50 bis 75 Gästen

Die Mehrheit der Befragten (48 Prozent) versendet ihre Save-the-Date Karten und Hochzeitseinladungen an 50 bis 100 Gäste. Immerhin jeder Zehnte bevorzugt eine Feier im kleinen Kreis mit bis zu 25 Personen. Zu einer großen Hochzeitsfeier hingegen mit bis zu 250 Personen haben nur fünf Prozent der Befragten eingeladen.

Vergleicht man die Zahl der eingeladenen Gäste mit den tatsächlich erschienenen, zeigt sich, dass durchschnittlich 98 Prozent der Deutschen eine Einladung zur Hochzeit annehmen und auf dieser erscheinen. Es wird mehrheitlich im Rahmen von 51 bis 75 Gästen (26 Prozent) gefeiert. Darauf folgen Feste mit einer Personenzahl von 76 bis 100 (23 Prozent).

Betrachtet man die verschiedenen Altersgruppen, fällt auf, dass sich vor allem sehr junge Paare (20 bis 25 Jahre) sowie Paare über 50 Jahre unterhalb des Durchschnitts bewegen und im kleineren Rahmen mit lediglich bis zu 50 Gästen feiern.

Wie viele Gäste haben Sie zur Hochzeit eingeladen und wie viele sind tatsächlich erschienen?

n = 1582

In Deutschland wünschen sich und erhalten die meisten Paare

Geld zur Hochzeit

Deutsche Brautpaare haben keine Scheu, Geschenkewünsche offen an ihre Gäste zu kommunizieren. Gefragtester Geschenkewunsch ist dabei Geld. So haben zwei Drittel der Befragten ihre Gäste um Geldgeschenke gebeten. Weitere vier Prozent hatten zudem eine Geschenkeliste. Um Spenden für einen guten Zweck bat ein Prozent der Brautpaare.

Über ein Viertel der Brautpaare hat nach eigenen Angaben keine Wünsche an seine Gäste kommuniziert.

Tatsächlich erhalten den Umfrageergebnissen zufolge knapp 90 Prozent der Paare (unter anderem) Geld zur Hochzeit. Weitere 32 Prozent bekommen darüber hinaus speziell Geld für die Hochzeitsreise. Auch Gutscheine stehen hoch im Kurs — fast jedes zweite Brautpaar kann sich hierüber freuen.

Immerhin noch 20 Prozent der Befragten erhalten Haushaltswaren und Heimtextilien für den Start in das gemeinsame Leben. Schmuck und Devotionalien sowie Babyausstattung hingegen wurden mit vier Prozent beziehungsweise drei Prozent nur selten geschenkt.

Haben Sie im Vorfeld der Hochzeit bestimmte Geschenkwünsche an Ihre Gäste kommuniziert?

n = 1582

Welche Hochzeitsgeschenke haben Sie bekommen?*

*Mehrfachnennungen möglich

Champagner und Eierschale sind die beliebtesten

Farben für das Brautkleid

Eine Hochzeit ganz in Weiß? Von wegen! Jede zweite Braut entscheidet sich für ein Kleid in Eierschale oder Champagner. Dem klassischen Reinweiß bleiben aber immerhin 36 Prozent der Bräute treu. Insgesamt heiraten somit 87 Prozent aller Bräute in einer der zahlreichen Farbabstufungen des Weißtons.

Beliebteste Alternative mit zwei Prozent ist Blau. Die Farbe der Liebe — Rot — wählt immerhin ein Prozent der Bräute.

Weitere fünf Prozent der Befragten geben an, dass die Braut zur Hochzeit kein klassisches Hochzeitskleid getragen hat. Besonders Bräute aus Bayern und Baden-Württemberg haben stattdessen in einem Hochzeitsdirndl geheiratet. Das Dirndl soll dabei nicht nur die weibliche Figur unterstreichen, sondern auch ein Stück Heimat und die Verbundenheit zu traditionellen Werten widerspiegeln.

Ebenfalls beliebt sind Sommer- sowie Abend- und Cocktailkleider. Auch in Hosen ließ sich die eine oder andere Braut trauen.

Welche Farbe hatte das Brautkleid?

n = 1582

Nicht einmal ein Prozent der Brautkleider sind

Familienerbstücke

Vintage ist in Sachen Hochzeit zwar aktuell im Trend, dennoch tragen gerade einmal drei Prozent der Bräute ein gebrauchtes Kleid an ihrem großen Tag. In weniger als ein Prozent aller Fälle handelt es sich um ein Familienerbstück. Stattdessen wählen 96 Prozent der Bräute ein neues Brautkleid zur Hochzeit.

Gekauft werden Brautkleider zu über drei Vierteln (78 Prozent) im Brautmodengeschäft. Doch auch der Online-Handel spielt eine immer wichtigere Rolle: Knapp zehn Prozent der Hochzeitskleider stammen aus dem Internet. Ein maßgefertigtes Kleid vom Schneider lassen sich vier Prozent der Damen anfertigen.

Woher stammte das Brautkleid?

n = 1582

Paare halten sich nur an wenige

traditionelle Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche gibt es viele. Doch nur wenige finden heute tatsächlich noch Anwendung. So lassen sich nur 18 Prozent der Bräute über die Schwelle tragen und nicht einmal jede dritte Braut trägt einen Schleier. Ebenso haben nur 29 Prozent der Paare die Nacht vor der Hochzeit getrennt verbracht.

Dennoch gibt es einige Traditionen, die auch heute noch aktuell sind. So eröffnet immerhin jedes zweite Brautpaar die Tanzfläche mit einem Hochzeitswalzer und bei 57 Prozent der Hochzeiten wird der Brautstrauß geworfen. Am häufigsten halten sich Paare mit 82 Prozent an den Brauch, dass der Bräutigam das Brautkleid vor der Hochzeit nicht zu Gesicht bekommen darf.

Auch der Brauch, dass die Braut am Tag der Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues bei sich trägt, erfreut sich hierzulande größter Beliebtheit. Dem ursprünglich aus England stammenden Brauch zufolge symbolisiert dabei etwas Altes die Beständigkeit, etwas Neues eine glückliche Zukunft, etwas Geborgtes die Freundschaft und Verlässlichkeit und etwas Blaues die Liebe, Reinheit und Treue.

Den Umfrageergebnissen nach wird als etwas Altes gerne Familienschmuck gewählt. Neu sind meist Schuhe sowie das Brautkleid. Geborgt wird sich gerne ebenfalls Schmuck oder auch ein Reifrock. Über ein Drittel der Befragten wählt zudem ein blaues Strumpfband.

Weitere, von den Umfrageteilnehmern oft genannte Bräuche sind die Brautentführung, das Baumstammsägen, der Schleiertanz sowie das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte.

Kein Brauch, aber trotzdem obligatorisch sind für viele Paare die Dankeskarten zur Hochzeit, die nach der Feier an die Gäste geschickt werden.

Welche Hochzeitstraditionen haben Sie bei Ihrer Hochzeit gepflegt?*

*Mehrfachnennungen möglich

Ein Gast im weißen Kleid ist nicht auf jeder Hochzeit

absolut tabu

Weiß ist die Farbe der Braut? Nicht unbedingt. Ganze 18 Prozent der Befragten finden es durchaus akzeptabel, wenn ein Gast Weiß trägt, sechs Prozent finden es sogar vollkommen in Ordnung. Über die Hälfte der Befragten gibt hingegen an, dass ein Gast in einem weißen Kleid ein absolutes Tabu auf der Hochzeitsfeier ist. Knapp ein weiteres Viertel findet dies zumindest schlimm.

Zudem möchten Brautpaare an ihrem großen Tag im Mittelpunkt stehen. So geben 86 Prozent der Befragten an, dass sie es als absolutes Tabu oder zumindest als schlimm empfinden, wenn sich ein Gast in den Vordergrund spielt. Auch Langeweile ist nicht gern gesehen: 81 Prozent der Deutschen finden es nicht in Ordnung, wenn die Gäste nicht tanzen. Weiterhin empfinden knapp drei Viertel der Befragten Reden, die Peinlichkeiten über die frisch Vermählten zum Thema haben, als schlimm bis absolut tabu.

Als weniger schlimm hingegen wird es empfunden, wenn Handyfotos gemacht und diese in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram veröffentlicht werden. Über die Hälfte der Befragten findet dies mittlerweile akzeptabel oder völlig in Ordnung. Auch mit Gästen ohne Geschenk oder zu spät kommenden Gästen kann gut jeder zweite Befragte leben, ebenso finden 47 Prozent der Deutschen übermäßigen Alkoholkonsum verzeihbar.

Der Vergleich der Geschlechter zeigt, dass Männer und Frauen ähnlich ticken beim Empfinden darüber, was auf einer Hochzeit tabu ist und was nicht. Generell sind die Frauen aber etwas strenger mit ihren Gästen. Insbesondere auf einen Gast in Weiß reagieren die Damen allergisch: 53 Prozent der befragten Frauen empfinden dies als ein absolutes Tabu, bei den Männern sind es nur 44 Prozent. Schlimmer als einen Gast in Weiß findet das starke Geschlecht im Gegensatz zu den Frauen, wenn jemand beim Buffet zugreift, bevor dies eröffnet wurde. Bei einem Gast ohne Geschenk können 57 Prozent der Männer ein Auge zudrücken, aber nur 48 Prozent der Frauen. Auch bei peinlichen Reden sind Frauen deutlich empfindlicher als Männer: 41 Prozent der Frauen empfinden derartige Ansprachen als absolutes Tabu — diese Meinung teilen aber nur 26 Prozent der Männer. Der einzige Punkt, in dem Männer laut Umfrage deutlich empfindlicher sind als Frauen, ist die Veröffentlichung von Handyfotos. Während 47 Prozent der Frauen dies nicht gerne sehen, sind es bei den Männern ganze 56 Prozent.

„Die Männer sind in der Tat meist etwas entspannter. Oft sind sie nur bei Erstgesprächen dabei, lassen dann aber der Braut und uns freie Hand. Im Großen und Ganzen ist es so — aber es gibt eine Ausnahme: Auch Männer drehen ein wenig durch, wenn es um die großen Jungen-Träume geht: Das Auto! Das, in dem sie sitzen werden, wenn sie von der Kirche zur Location gebracht werden. Da haben sie ihre ganz eigenen Vorstellungen und lassen sich selten reinreden.“

Claudia Geiger

Hochzeitsplanerin

So unterschiedlich sehen

Männer und Frauen die Tabus

Was sind Ihrer Meinung nach absolute Tabus auf einer Hochzeit und wo können Sie beide Augen zudrücken?

Nur knapp jedes zweite Paar

heiratet kirchlich

Zwar ist eine kirchliche Hochzeit mittlerweile auch ohne standesamtliche Trauung möglich, tatsächlich rechtskräftig ist jedoch nur der standesamtliche Ehebund. Dementsprechend entscheiden sich 95 Prozent der Befragten für eine standesamtliche Eheschließung. Für eine kirchliche Trauung entscheidet sich hingegen nur etwa jedes zweite Paar.

Aus den Ergebnissen der Studie geht jedoch hervor, dass Religion nur für jedes vierte Paar ein Grund zu heiraten ist. Angesichts dieser Tatsache ist es erstaunlich, dass sich immer noch knapp 50 Prozent der Paare kirchlich trauen lassen.

Wie haben Sie sich trauen lassen?*

*Mehrfachnennungen möglich

„Unsere Gesellschaft erlebt die Auflösung alter Strukturen: Wir beobachten den zunehmenden Werte-Verfall. Das verunsichert Menschen. Je größer die Verunsicherung wird, umso größer wird auch der Wunsch nach mehr Sicherheit, Beständigkeit und Geborgenheit. Offenbar erhoffen sich viele, die sich kirchlich trauen lassen, auch den besonderen Schutz für ihre Ehe.“

Christiane Nupnau-Herde

Dipl. Psychologin

Keine besonders große Überraschung ist, dass in den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg die Zahl der kirchlich geschlossenen Ehen über dem Durchschnitt liegt (56 Prozent und 55 Prozent). Besonders wenig kirchliche Eheschließungen gibt es hingegen in Brandenburg (13 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (19 Prozent) und Thüringen (23 Prozent). In Berlin heiratet ebenfalls nur jeder Vierte kirchlich.

Dafür immer mehr im Kommen: Die (zusätzliche) Trauung durch einen freien Redner. Ganze sieben Prozent der Befragten entscheiden sich für diese sehr persönliche und intime Art der Vermählung. Besonders gefragt sind freie Redner in Berlin. Hier lassen sich sogar 13 Prozent von einem freien Redner vermählen.

Kirchliche und freie Trauungen nach Bundesländern

Steigende Zahl der

eingetragenen Lebenspartnerschaften

Während die Zahl der geschlossenen Ehen in den letzten Jahren eher rückläufig war, stieg sie im Jahr 2015 erstmalig wieder an. Seit dem Abschluss des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2001 haben zudem auch gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit eine eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen. Im Jahr 2015 waren von 78.000 homosexuellen Paaren 43.000 beim Standesamt registriert. Noch 2012 waren es lediglich 26.000 – so die Zahlen des Statistischen Bundesamts. Seit Juni 2017 können nun auch homosexuelle Paare den Ehebund schließen.

Anzahl der Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften in Deutschland im Zeitverlauf*

*Quelle: Statistisches Bundesamt

In Deutschland ist das Restaurant die

beliebteste Hochzeitslocation

Beim Feiern darf das Essen nicht fehlen — diese deutsche Leidenschaft spiegelt sich mehr als deutlich in der Wahl der Hochzeitslocation wider. 40 Prozent der Befragten geben an, in einem Restaurant oder Gasthaus gefeiert zu haben. Mit einigem Abstand folgt die Feier in einem Hotel (14 Prozent).

Rustikal und passend zum aktuellen Vintage und Boho Trend mögen es sieben Prozent der Befragten. Sie feierten auf einem Bauernhof oder in einer Scheune, weitere sieben Prozent auf einem Gutshof. Eine Märchenhochzeit in einem Schloss wählten ebenfalls rund sieben Prozent aller Paare.

Wo hat Ihre Haupt-Hochzeitsfeier stattgefunden?

n = 1582

Außergewöhnliche

Hochzeitslocations

Viele Brautpaare beweisen Kreativität und verlegen ihre Hochzeitsfeier an einen ganz besonderen Ort. Hier die zehn außergewöhnlichsten Hochzeitslocations der Studienteilnehmer:

  • Platz 10. Auf einem Floß
  • Platz 9. In einem Freizeitpark
  • Platz 8. In einem Freilandmuseum
  • Platz 7. In einer Mühle
  • Platz 6. Auf einer Golfanlage
  • Platz 5. In einem alten Lokschuppen
  • Platz 4. In einem Theater
  • Platz 3. Auf einem Leuchtturm
  • Platz 2. In einem Gewächshaus
  • Platz 1. Auf einem Festival

„Wesentliche Unterschiede in den einzelnen Regionen in Deutschland können wir bei der Gestaltung der Hochzeit nicht ausmachen. Jedoch beeinflusst der amerikanische Markt den deutschen schon sehr. Dies ist mitunter auch schwierig, denn das, was in den Staaten Standard ist, ist bei uns oft schwer zu bekommen oder mit großem Aufwand verbunden.“

Uschi Glas

Hochzeitsplanerin

Die meisten Brautpaare feiern

in direkter Umgebung

Gefeiert wird, wo man zuhause ist. Bei 82 Prozent der Umfrageteilnehmer, auf ganz Deutschland verteilt, findet die Feier im Umkreis von weniger als 50 Kilometern vom Wohnort entfernt statt. Nur 16 Prozent wählen eine Hochzeitslocation, die weiter als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt ist. Im europäischen Ausland haben zwei Prozent der Befragten gefeiert.

Doch nicht überall ist man einer Feier, die etwas weiter vom Wohnort entfernt ist, abgeneigt. Betrachtet man die Bundesländer im Vergleich, sticht heraus, dass Hochzeitsfeiernde aus Berlin (16 Prozent) und Bremen (18 Prozent) eine Entfernung von bis zu 800 Kilometern in Kauf nehmen. Die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns hingegen mögen es exotisch: fünf Prozent geben an, ihre Hochzeit auf einem anderen Kontinent zelebriert zu haben.

Wie weit war der Ort Ihrer Hochzeitsfeier von Ihrem Wohnort entfernt

n = 1582

Viele Brautpaare finden ihre

Hochzeitslocation über das Internet

Die große Mehrheit (44 Prozent) der Studienteilnehmer gibt an, sich für eine Hochzeitslocation entschieden zu haben, die sie bereits kannten, da sie sich in der Nähe des eigenen Wohnortes befindet.

Auf dem zweiten Platz folgt das Internet. Jedes fünfte Brautpaar hat den Ort für seine Hochzeitsfeier über das Internet gefunden, allen voran die Berliner mit 38 Prozent.

Zudem: Mund-zu-Mund-Propaganda wirkt. Ebenfalls knapp 20 Prozent der Befragten verlassen sich auf die Empfehlung von Freunden und Bekannten.

Wie haben Sie Ihre Hochzeitslocation gefunden?

Deutschland bevorzugt den

klassisch-eleganten Hochzeitsstil

Was die stilistische Gestaltung der eigenen Hochzeit betrifft, mögen es die Deutschen zwanglos: 36 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, keinen speziellen Stil für ihre Hochzeit verfolgt zu haben. Und auch diejenigen Paare, die sich für ihre Feier an einem bestimmten Stil orientieren, mögen es dezent: 21 Prozent der Befragten wählten eine klassisch-elegante Hochzeit.

Ebenfalls beliebt ist eine Hochzeit, die die Lieblingsfarbe(n) des Brautpaares aufgreift (12 Prozent), dicht gefolgt von Hochzeiten im Vintage-Stil (10 Prozent).

Drei Bundesländer stechen mit ihren Antworten aus der Masse heraus: Passend zum Küstenflair heiraten die Hamburger am liebsten im Maritimen Stil (21 Prozent), wohingegen die Saarländer (31 Prozent) und Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns (29 Prozent) das stilistische Motto Lieblingsfarbe auf ihren persönlichen 1. Platz im Ranking befördern.

Weniger überraschend ist der Fakt, dass sich die “Märchen-/ Prinzessinnenhochzeit” besonders bei der jüngeren Zielgruppe (20 bis 30 Jahre) mit 69 Prozent als klarer Favorit herauskristallisiert.

Haben Sie sich bei Ihrer Hochzeit an einem der folgenden Stile orientiert?

n = 1582

Individualität und Kreativität sind gefragt bei der

Motto-Hochzeit

Sieben Prozent der Befragten geben an, ihre Hochzeit anhand eines Mottos oder eines eigenen Stils gestaltet zu haben. Spitzenreiter sind hier die Trachtenhochzeit, das Motto Reisen und der Bezug zur jeweiligen Jahreszeit.

Mit diesen 10 ausgefallenen Hochzeitsstilen beweisen die Studienteilnehmer darüber hinaus besondere Originalität:

  • Platz 10. Jägerhochzeit
  • Platz 9. Rockabilly
  • Platz 8. Totenkopfhochzeit
  • Platz 7. Dandy
  • Platz 6. Hochzeit im Stil der Lieblingsserie
  • Platz 5. Mickey & Minnie
  • Platz 4. Bikerhochzeit
  • Platz 3. Tandem und Fahrrad mit entsprechenden Kleidern
  • Platz 2. Nerdhochzeit
  • Platz 1. Great Gatsby

Bei der Dekoration ist

Pinterest die wichtigste Inspirationsquelle

Die passende Dekoration kann entscheidend zur Stimmung einer Hochzeit beitragen. Dementsprechend kreativ und vielseitig gehen die Befragten vor, wenn es darum geht, sich Inspiration für den großen Tag zu holen — und das vor allem auf eigene Faust! Inspirationsquelle Nummer eins ist hierbei mit Abstand der Social Media Kanal Pinterest (38 Prozent). Danach folgen Hochzeitsmagazine/-bücher (31 Prozent) und die gewählte Hochzeitslocation selbst (30 Prozent). Zudem setzen viele Paare auf klassische Dekoration mit Blumen — hier wird besonders die Beratung des Floristen geschätzt. Jeder Vierte lässt sich darüber hinaus von Hochzeitsblogs inspirieren und ebenfalls 25 Prozent kupfern bei Freunden und Bekannten ab.

Immerhin drei Prozent der Befragten setzen auf den dekorativen Ratschlag eines Wedding Planners. Celebrities hingegen nehmen sich deutsche Brautpaare kaum zum Vorbild. Mit lediglich 0,2 Prozent spielen die Hochzeiten von Stars keine bedeutende Rolle als Inspirationsquelle.

Die Hamburger weichen vom Durchschnitt ab — hier wird in erster Linie Inspiration über Hochzeitsblogs gesammelt. In Sachsen und Thüringen wiederum läuft die Suche nach Anregungen eher „offline“ ab; klassische Hochzeitsmagazine und Bücher sind hier die meistgenannte Antwort.

Wodurch haben Sie sich bei der Dekoration inspirieren lassen?*

*Mehrfachnennungen möglich

Lockeres Durchmischen statt strikter

Sitzordnung

Mag Deutschland auch den Ruf haben, etwas steif zu sein — bei der Sitzordnung handhaben es Brautpaare locker: 15 Prozent der Befragten geben an, ihren Gästen völlig freie Platzwahl zu lassen, weitere 15 Prozent haben die Tische lockeren Gruppen zugeordnet. Dies geschieht zu 92 Prozent nach Familien- und Freundeskreisen.

Die Mehrheit der Befragten (47 Prozent) gibt zudem an, zwar zu Beginn eine feste Sitzordnung arrangiert zu haben, diese habe sich jedoch im Laufe der Feier durchmischt.

Lediglich 22 Prozent mögen es strikter — hier wurde eine konkrete Sitzordnung festgelegt, die die gesamte Feier über größtenteils eingehalten wurde.

Hatten Sie eine festgelegte Sitzordnung?

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