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Hochzeit

Low Budget Hochzeit: So wird eure Hochzeit auch mit kleinem Budget unvergesslich schön!

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©die kartenmacherei

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Hochzeiten können ganz schön ins Geld gehen, fünfstellige Summen sind schnell erreicht. Manche Paare nehmen einen Kredit auf, um den besonderen Tag perfekt zu gestalten. Andere möchten auf keinen Fall verschuldet in die Ehe starten oder wollen einfach nicht so viel Geld für eine Feier ausgeben. Ist es trotzdem möglich, stilvoll zu feiern? Klar – hier haben wir ein paar gute Tipps für eine Low-Budget-Hochzeit

So simpel es klingen mag: Bevor ihr mit der Planung beginnt, fragt euch, was ihr euch eigentlich an eurem großen Tag wünscht. Und zwar wirklich ihr selbst. Nicht eure Eltern, Großeltern oder der Freundeskreis. Es ist euer Tag, und ihr bestimmt allein, wie er verläuft.

Überlegt euch im zweiten Schritt, wie viel Budget ihr realistisch zur Verfügung habt. Hilfreich ist eine Liste (z.B. in Excel), wo ihr alles eintragt, was euch an Kosten erwartet. Ganz oben stehen die Dinge, die für euch wirklich unverzichtbar sind und die geschätzten Kosten dafür. So behaltet ihr die Übersicht, wie viel Geld noch für alle anderen Posten übrig ist. Kalkuliert vorsichtshalber mindestens 10% mehr als Reserve  ein.

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©istock.com/kate_sept2004

1. Nur ihr zwei: Elopement

Gleich unser erster Tipp birgt großes Sparpotenzial. Elopement bedeutet so viel wie “Durchbrennen”. Ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt. Ihr habt keine Lust auf aufwändige Vorbereitungen und hohe Kosten? Oder es ist kompliziert, weil eure Liebsten sich untereinander nicht verstehen und man sie deshalb nicht zusammen einladen kann? Dann heiratet doch einfach nur zu zweit (oder nur mit Trauzeug*innen und Trauredner*in) an einem ungewöhnlichen, romantischen Ort. Frei von Stress und Konventionen, vielleicht sogar “heimlich”!  Verbindet eure Trauung einfach gleich mit einer kleinen Hochzeitsreise und schickt euren Liebsten Grüße aus den Flitterwochen! Falls ihr euch entschließt, weit weg von zu Hause oder sogar im Ausland zu heiraten, ist es eine gute Idee, eine*n Hochzeitsplaner*in zu engagieren, manche Dinge sind vor Ort besser zu organisieren..

Elopement-Hochzeiten werden typischerweise schön in Szene gesetzt und fotografisch oder videografisch begleitet - gönnt euch das unbedingt, es muss ja nicht den ganzen Tag über sein.

2. Tiny Wedding: Low-Budget-Hochzeit im kleinsten Kreis

Eine größere Party kostet immer auch eine Menge Geld, trotz aller Einsparmöglichkeiten. Wenn eine Hochzeit zu zweit nichts für euch ist, feiert einfach nur im engsten Kreis. Mit einer kleinen Low-Budget-Hochzeit liegt ihr sogar im Trend: Immer mehr Paare entscheiden sich ganz bewusst dafür, ihren Hochzeitstag intimer zu gestalten. Nur die nächsten Verwandten und die besten Freund*innen werden eingeladen, alle anderen bekommen eine schöne Hochzeitskarte mit ein paar liebevollen Zeilen und den schönsten Bildern. Abgesehen von den geringeren Kosten hat das einen großen Vorteil: Ihr habt viel mehr Zeit für die Menschen, die euch am Herzen liegen – und natürlich auch für euch selbst. So könnt ihr euren Tag noch intensiver und entspannter genießen!

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©die kartenmacherei

3. Romantische Winterhochzeit

Die Monate Mai bis August sind bei Hochzeitspaaren besonders gefragt, die Locations entsprechend lange vorher ausgebucht, manchmal sogar Jahre im Voraus. Das wirkt sich natürlich auch auf die Preise aus. Wenn ihr außerhalb der Saison heiratet (und womöglich auch noch mitten in der Woche), habt ihr größere Chancen auf einen Termin und noch dazu auf einen Preisnachlass. Und wer sagt eigentlich, dass eine Winterhochzeit weniger romantisch ist?

4. DIY-Hochzeit im eigenen Garten

Wenn ihr trotzdem eine Sommerhochzeit möchtet, verlegt eure Feier in den Garten – euren eigenen, den eurer Eltern, Geschwister, Trauzeug*innen oder Freund*innen - das lohnt sich allerdings in der Regel finanziell nur, falls genügend Mobiliar, Geschirr und genug Platz für eine Rückzugsmöglichkeit bei schlechtem Wetter vorhanden ist -  z.B. ein Zelt. Falls ihr etwas mieten müsst, könnt ihr bei Vereinen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr nachfragen. Allerdings müsst ihr eventuell damit leben, dass es nicht ganz so schick wird wie beim Partyverleih, der wiederum ganz schön ins Geld geht. 

Natürlich könnt ihr euch auch selbst um Essen, Getränke und Deko kümmern. Insgesamt solltet ihr dabei aber bedenken, dass die Vorbereitungen recht aufwändig sind. Ohne die Hilfe eurer Lieben könntet ihr ganz schön in Stress geraten!

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©die kartenmacherei

5. Hochzeitspicknick

Falls ihr im Sommer heiratet, veranstaltet doch ein Boho-Picknick am Strand oder im Grünen! Das ist wunderbar romantisch, allerdings solltet ihr einen Plan B haben falls das Wetter euch einen Strich durch die Rechnung macht. Insgesamt ist es eher für kleine Gesellschaften geeignet – und für Menschen, die es unkonventionell mögen. In unserem Artikel über Boho-Picknick-Hochzeiten findet ihr alles Wissenswerte!

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6. Keep it simple & short – je kürzer, desto günstiger

Wenn ihr einen ganzen Tag für eure Hochzeit einplant, müssen die Eingeladenen verpflegt und unterhalten werden – das kann bei größeren Gesellschaften ganz schön teuer werden. 

So könnt ihr sparen:

  • Ihr stoßt nach der Trauung mit einem Sekt an und verlegt eure Feier auf den Abend. Mittagessen und Kaffeetrinken fallen damit weg - ein großer Kostenfaktor.  Zusätzlicher Vorteil: Ihr könnt euch zwischendurch ein bisschen entspannen! Soll abends bei der Party getanzt werden? Dann sorgt für Fingerfood oder ein kleines, rustikales Buffet – ein großes Essen muss es dann gar nicht unbedingt sein.
  • Ihr ladet nach der Trauung zu einem Empfang mit Sekt und Canapés oder zu Kaffee und Kuchen ein und verabschiedet euch anschließend in die Flitterwochen. Mittag- und Abendessen entfällt. Dann gehört der Rest eures großen Tages nur noch euch! 
  • Ihr gebt einen Sektempfang nach der Trauung und ladet abends nur eure wichtigsten Herzensmenschen zu einem guten Essen ein.
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©Coralie Terrée

7. Euer Hochzeitsoutfit

Hochzeitskleid:

Secondhand kaufen: Ein klassisches Hochzeitskleid ist ganz schön teuer (1500 – 2000 € ist keine Seltenheit!). Viele Bräute entscheiden sich deshalb, ihr Kleid nach der Hochzeit zu verkaufen. Da das Kleid nur einmal getragen wurde, ist es wie neu - kostet aber weniger! Alternativ könnt ihr euch ein Kleid leihen, das ist allerdings nicht viel günstiger, zumal meist auch eine recht hohe Kaution verlangt wird. 

Brautschuhe

Falls ihr ein langes Kleid möchtet, wird man die Schuhe kaum sehen. Schlichte Pumps oder Sandaletten sehen ebenso schön aus. Vielleicht habt ihr ja noch ein schönes Paar im Schrank, oder ihr schaut einfach in “normalen” Schuhgeschäften.  

Anzug

Früher mussten es Frack oder Smoking zur Hochzeit sein. Klar ist das besonders elegant, aber ein auch bisschen “streng”. Ein schöner Leinenanzug im Sommer in Naturtönen oder ein hellgrauer Flanellanzug im Winter sieht toll aus und ist nach der Hochzeit alltags- und businesstauglich. 

Nicht die neueste Kollektion wählen

Soll es lieber ein neues Outfit sein? Dann kauft es am besten nach der Saison. Die nächste Kollektion wartet darauf, präsentiert zu werden, die “alte” Ware muss weichen. Fragt auch ruhig nach der Kollektion vom letzten Jahr! Nur absolute Insider werden den Unterschied bemerken.

Alternativen zum klassischen Hochzeitsoutfit

Gerade wenn ihr im Boho- oder Vintage-Stil heiraten möchtet, habt ihr viele Möglichkeiten. Es gibt wunderschöne Kleider, die sich perfekt als Brautkleid eignen, und nach eurer Hochzeit als Sommer- oder Partykleid weiter getragen werden können. Dasselbe gilt auch hier für eure Schuhe - Sandaletten, z.B. in Weiß, Silber oder Gold passen immer! 

Bei Sales und besonderen Deals wie z.B. Black Friday könnt ihr eine Menge sparen. Schaut auch nicht unbedingt gezielt nach Hochzeitsoutfits, z.B. bei Anzügen. Die sind oft von vornherein schon etwas teurer.

8. Brautfrisur/Make-up

Überlegt, wie wichtig es euch ist, perfekt gestylt zu sein. Bedenkt dabei auch, dass Frisur und Make-up den ganzen Tag halten sollen. Gerade wenn ihr ein Shooting plant, lohnt sich die Investition in professionelle Haar- und Make-up-Künstler*innen! Vielleicht habt ihr selbst oder jemand aus Verwandtschaft oder Freundeskreis ja auch ein gutes Händchen dafür. Dann könnt ihr auch in diesem Punkt ein bisschen sparen. Profi-Styling und trotzdem sparen? Lasst es euch einfach schenken! Auch hier können mehrere Personen zusammenlegen!

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©kartenmacherei

9. Hochzeitsessen & Getränke

“Jakobsmuscheln und Garnelen auf Spargelbett an Safranschaum” klingt toll, solche teuren Gerichte sind bei einem kleinen Budget allerdings nur auf Kosten der Gästeanzahl zu realisieren. Möchtet ihr mit vielen Herzensmenschen feiern, müsst ihr euch etwas anderes einfallen lassen. Aber keine Sorge: Manchmal sind die etwas “einfacheren” Gerichte sogar beliebter.

  • Ein Buffet ist in der Regel etwas günstiger als ein Menü, weil weniger Personal benötigt wird, und es lockert die Feier ein bisschen auf. Rechnet aber trotzdem mit mindestens 22 € pro Person je nach Location und Auswahl der Gerichte.

  • Bei den Getränken könnt ihr sparen, indem ihr Spirituosen und Cocktails gar nicht erst mit auf eure Getränkekarte setzt. Bier, Wein, Sekt oder Prosecco und natürlich Softdrinks reichen vollkommen aus. Wer unbedingt einen besonderen Whisky oder Longdrinks möchte, zahlt das dann eben selbst.
  • Es muss nicht sofort nachgeschenkt werden, sobald ein Glas leer ist – erfahrungsgemäß bleibt dann viel stehen!
  • In manchen Locations könnt ihr die Getränke auch selbst mitbringen. Achtet in dem Fall aber auf das Korkengeld

Grundsätzlich gilt: Es müssen nicht die ausgefallensten und teuersten Gerichte sein und Sekt statt Champagner ist auch in Ordnung – an der Qualität solltet ihr jedoch keinesfalls sparen, weder beim Essen, noch bei den Getränken. Wenn es knapp wird mit dem Budget, streicht lieber eure Gästeliste weiter zusammen.

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©die kartenmacherei

10. Hochzeitstorte

Ist euch die dreistöckige Hochzeitstorte wirklich wichtig oder geht es eher um die Tradition?  Vielleicht freuen sich backbegeisterte Freund*innen oder Verwandte, wenn sie mit selbstgemachten Torten einen Beitrag zu eurem großen Tag leisten können. Mit ein paar grünen Zweigen und Blüten verziert werden auch ganz schlichte Torten zu einem Highlight. Oder ihr setzt auf kleines Gebäck wie Cupcakes,  Donuts, Mini-Windbeutel, Eclairs und Macarons. 

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©die kartenmacherei

11. Hochzeitsdeko

Die Deko verschlingt einiges an Budget, wenn ihr alles leihen oder kaufen müsst. Bedenkt das auch bei der Auswahl eurer Location. Wenn sie etwas teurer ist, aber schon genau den Stil bietet, den ihr euch wünscht, braucht ihr deutlich weniger Deko – das kann sich durchaus rechnen.

Vielleicht gefallen euch die vergleichsweise günstigen Hochzeitsstile wie Greenery, Boho oder Vintage? Statt gestärkter Tischdecken, Silberleuchtern und klassischen (teuren!) roten  Rosen gibt es Naturholztische, Lichterketten, viel locker zusammengestecktes Blattgrün und ein paar Blumen der Saison. Boho-Fans dekorieren Rattan-Sets und Pampasgras dazu. Vasen und Windlichter aus hübsch verzierten Marmeladengläsern gestaltet ihr einfach selbst. Jetzt noch stilvolle, passende Tisch- und Menükarten, und fertig ist die Hochzeitstafel!

Es lohnt sich übrigens ein Blick in die Kleinanzeigen. Viele Paare verkaufen ihre komplette Deko nach der Hochzeit günstig!

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©iStock.com / DGLimages

12. Musik

Gute DJs und Bands heizen die Stimmung an und wissen, wie sie das Publikum bestens bei Laune halten. Allerdings verlangen sie für ihre Leistung auch eine entsprechende Gage. Falls euer Budget das nicht hergibt:

  • Vielleicht kennt ihr oder jemand aus eurem Umfeld junge Musiker*innen, die nach Auftrittsmöglichkeiten suchen. Auch in Musikschulen könnt ihr euch erkundigen und einen Zettel am schwarzen Brett hinterlassen. Lasst euch vorab ein Live-Demo schicken oder – noch besser – schaut euch einen Live-Auftritt an.

  • Alternativ sorgt ihr mit gut zusammengestellten Playlists für Stimmung. Dafür lasst ihr euch von den Eingeladenen vorab ihre “Top 10” schicken (z.B. auf euren Antwortkarten) – so kommt musikalisch niemand zu kurz. 

13. Hochzeitsfotos und -videos

Gute Hochzeitsfotograf*innen und Videograf*innen haben ebenfalls ihren Preis. Aber auch hier raten wir euch, ihre Leistung nicht zu unterschätzen. Für eure Hochzeitsfotos  oder -videos gibt es nur diese eine Chance, dieser Moment kommt nicht wieder. Spartipp: Ihr müsst euch ja nicht den ganzen Tag begleiten lassen. Vielleicht legt ihr gleich nach der Trauung einfach ein kurzes Paar-Shooting ein? Das ist übrigens ein tolles, sinnvolles Hochzeitsgeschenk, das sich mehrere Leute teilen können! 

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©die kartenmacherei

14. Gastgeschenke

Möchtet ihr eure Gäste mit kleinen Geschenken erfreuen? Eine winzige Aufmerksamkeit genügt, um ihnen zu sagen “Schön, dass du da bist”! Wie wäre es mit einer einzigen Praline in einer kleinen Box mit persönlicher Botschaft? Oder ihr verschenkt Mini-Gläschen Honig mit einer kleinen Blüte zum “Honeymoon”!

Ihr seht - Sparmöglichkeiten gibt es viele! Das Wichtigste ist: Eure Hochzeit muss nicht nur zu eurem Budget, sondern auch zu euch passen. Hochzeiten im Greenery-, Vintage- oder Boho-Stil sind generell etwas günstiger, vom Brautoutfit bis zum Blumenschmuck. Wenn ihr aber schon immer von einer Märchenhochzeit im Schloss mit roten Rosen, Prinzessinnenkleid und 8 Meter langer Schleppe geträumt habt, solltet ihr nicht davon abweichen, ihr würdet es vielleicht immer bereuen. Trotz wenig Budget ist auch das machbar - allerdings dann eventuell eben nur zu zweit. 

Wir wünschen euch viel Freude bei der Planung eurer Hochzeit! Teilt eure Pläne gern mit uns bei Facebook oder Instagram - wir freuen uns auf eure Beiträge!

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