Brautaccessoires

Brautaccessoires: Traditionelle Details und ausgefallene Akzente

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Passende Brautaccessoires machen das Traumkleid für deinen großen Tag komplett. Welche traditionellen Details bei deinem Hochzeitsoutfit nicht fehlen dürfen und welche ausgefallenen Akzente du als besonderen Hingucker außerdem setzen kannst, verraten wir dir hier.

Keine Frage: Das wichtigste Kleidungsstück der Braut bei einer Hochzeit ist und bleibt das Brautkleid. Die passenden Brautaccessoires sind dagegen so etwas wie das Tüpfelchen auf dem i, das gewisse Etwas, das deinen Look als Braut so richtig zum Strahlen bringt. Spricht man von Accessoires, denken viele zunächst an die Klassiker: Schleier, Schmuck und Haarschmuck. Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, wie du dein Traumkleid optisch aufwerten kannst. Angefangen bei versteckten Details wie einem Strumpfband über Taschen bis hin zu Schuhclips – auf jede Braut warten die passenden Brautaccessoires.

Brautaccessoires
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues sollte sich nach altem Brauch unter deinen Brautaccessoires wiederfinden. ©iStock/Ladying

Tradition und Hochzeitsbräuche

“Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und ein Glückspfennig im Schuh” – dieser kleine Regelkatalog für eine glückliche und segenreiche Ehe gehört bis heute zu den bekanntesten Traditionen rund um die Brautaccessoires. Dieser Hochzeitsbrauch stammt vermutlich aus der Zeit um 1900 in England. Längst ist der Brauch, der dort gerne salopp “something old, something new” genannt wird, weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und wird auch hierzulande gerne von Bräuten angewendet.

Zu den einzelnen Elementen des Brauches gibt es verschiedene Erklärungen:

  • das Alte: Könnte auf die Vergangenheit, die Familie der Braut und die Nachkommenschaft des künftigen Ehepaares hinweisen
  • das Neue: Steht für den neuen Lebensabschnitt, der mit der Ehe für das Brautpaar beginnt
  • das Geliehene: Soll das Eheglück an die Frischvermählten übertragen
  • das Blaue: Stellt ein Symbol für Treue dar
  • der Glückspfennig: Wird heute oft vernachlässigt, erklärt sich dabei aber von selbst

 

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Was genau die einzelnen Elemente darstellen sollen, ist in dem Brauch nicht geregelt – und dennoch hat sich über die Jahrzehnte auch hierfür eine Tradition eingebürgert. Ob du dir klassischerweise alten Familienschmuck anlegst, ein blaues Strumpfband anziehst oder ganz andere Brautaccessoires wählst, bleibt dabei dir überlassen.

Die richtigen Brautaccessoires auswählen

Es gibt verschiedene Kriterien, nach denen du die passenden Brautaccessoires für dich auswählen kannst. Grundsätzlich gilt: Stimme deine Accessoires immer auf dein Brautkleid ab. Erst wenn dein Traumkleid gefunden ist, solltest du über weitere Akzente nachdenken. Hast du dein Hochzeitskleid bereits ausgewählt, kannst du je nach Länge, Schnitt, Stoff und Farbe auch die weiteren Details aussuchen. Zuvor solltest du dir über diese grundsätzlichen Dinge Gedanken machen:

Typ

Mache dir Gedanken über deinen Typ und darüber, in welchem Style du vor den Traualtar beziehungsweise vor das Standesamt treten willst. Möchtest du eher eine romantische Braut sein oder entsprichst du eher dem Typ Boho-Braut? Je nachdem solltest du passenderweise eher auf Brautaccessoires wie Perlen oder Haarschmuck aus Blumen zurückgreifen.

 

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Jahreszeit

Auch wenn das Wetter für deine Hochzeit bei der Planung meist nicht exakt vorauszusagen ist, kann bei der Auswahl der Brautaccessoires schon ein Blick auf die Jahreszeit hilfreich sein. Im Winter setzen Felljäckchen oder lange Handschuhe schöne Akzente, im Sommer dagegen könnte ein leichter Fascinator dein Brautkleid zum Strahlen bringen.

 

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Kosten

Je mehr Details du deinem Brautkleid hinzufügst, desto teurer wird das gesamte Outfit in der Regel. Doch Brautaccessoires können dir auch helfen, dein Budget kleinzuhalten: Entscheide dich dann eher für ein schlichtes, günstiges Kleid und werte dieses mit funkelnden Accessoires wie einem Diadem oder Statement-Schmuck auf. Egal, was es kostet: Am Ende kommt es vor allem auf das richtige Maß an.

Brautaccessoires: Besondere Details und Akzente für jeden Typ

Ähnlich wie bei der Wahl des Brautkleides hat man auch bei den Brautaccessoires die Qual der Wahl. Damit dir die Entscheidung für die passenden Akzente zu deinem Hochzeits-Outfit etwas leichter fällt, haben wir dir eine Übersicht deiner Möglichkeiten zusammengestellt.

Schleier

Für die einen ist er ein Must-have, andere Bräute tauschen ihn lieber gegen einen frisch gebundenen Blumenkranz: der Brautschleier. Noch immer ist er ein starkes Symbol für die Unschuld und Reinheit der Braut. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Varianten – vom kurzen Modell bis hin zum meterlangen Kathedralen-Schleier. Egal, für welchen Schleier du dich entscheidest: Beziehe am besten deinen Hochzeitsfriseur mit ein, damit auch bei der Anbringung dieses Brautaccessoires am Hochzeitstag nichts schiefgehen kann.

 

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Kopfschmuck

Neben dem Brautschleier gibt es für die Braut viele weitere Möglichkeiten, den Kopf zu schmücken. Vom Diadem über den Fascinator bis hin zu einem großen Hut – die Form des Kopfschmucks ist in vielen Fällen eine echte Typfrage. So verleiht ein Fascinator garantiert einen extravaganten Look. Ein Blumenkranz gehört eher zu den Brautaccessoires, die zu einer Braut im Boho-Style passen.

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Wenn du dich zu deinen Ohrringen für eine Halskette entscheidest, sollten beide Brautaccessoires miteinander harmonieren. ©iStock/D-Keine

Brautschmuck

Der passende Brautschmuck zum Hochzeitskleid kann zweierlei: Feiner, filigraner Schmuck unterstützt ein pompöses Kleid auf schlichte Weise. Statement-Schmuck bringt hingegen ein schlichtes Kleid erst so richtig zum Strahlen. Er wirkt besonders toll zu trägerlosen Kleidern! Wichtig ist, dass du bei deiner Schmuckwahl auch auf die Farbe des Kleides achtest: Brautschmuck in Silber passt am besten zu einem Kleid in Reinweiß. Brautaccessoires in Gold harmonieren eher zu einem Brautkleid in Creme oder Eierschale. Gleiches gilt auch für einen mit Perlen oder Strass besetzen Brautgürtel.

Brauttasche

Am Tag der Hochzeit muss die Braut nicht viel dabeihaben. Über eine kleine Handtasche oder Clutch lohnt es sich dennoch nachzudenken – und wenn du darin nur ein Taschentuch aufbewahrst, das dein Braut-Make-up bei Tränen am Altar rettet. Zudem bietet sich eine Brauttasche auch an, wenn du möglicherweise farbliche Akzente bei deinem Hochzeitsoutfit setzen möchtest. Mit diesem Brautaccessoire könntest du zum Beispiel kleine Details aus deinem Kleid erneut aufgreifen. Vergiss in diesem Fall nicht, die Tasche auch auf deine Brautschuhe abzustimmen, um das Gesamtbild möglichst abzurunden.

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Besonders stimmig wirkt dein Outfit, wenn Handtasche und Brautschuhe aufeinander abgestimmt sind. ©iStock/Casey2k3

Strumpfband

Das Strumpfband ist wahrscheinlich das sinnlichste aller Brautaccessoires und pflegt eine besonders lange Tradition. Seit dem 15. Jahrhundert sollen Bräute es bereits auf ihrer Hochzeit tragen. Der sogenannte Strumpfbandwurf – als Pendant zum Brautstraußwurf – ist ebenso lange bekannt wie die Versteigerung des solchen. Viele Bräute suchen sich für ihren großen Tag ein blaues Strumpfband aus Spitze aus. Manche kaufen sich sogar gleich zwei – eines für den Strumpfbandwurf, ein weiteres für die Hochzeitsnacht.

Handschuhe

Brauthandschuhe verleihen dir einen gewissen Vintage-Charme. Hier unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Längen: kurz oder Shorties, klassisch, Ellenbogen- und Opernlänge. Bei der Wahl dieses Brautaccessoires solltest du unbedingt auf die Ärmellänge deines Hochzeitskleides achten.

 

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Schuhclips

Wenn du es außergewöhnlich magst, solltest du über Schuhclips nachdenken. Besonders für schlichte Brautschuhe bieten sich diese Brautaccessoires geradezu an. So können zum Beispiel mit Steinen besetzte Broschen auch den letzten Zentimeter deines Outfits zum Funkeln bringen.

Brautaccessoires gibt es in Hülle und Fülle. Die Kunst ist es, sie geschickt und vor allem in Maßen einzusetzen. Am besten trägst du dein gesamtes Braut-Outfit bereits einmal vor der Hochzeit. So kannst du am besten entscheiden, ob dir bei deinem Style noch etwas fehlt oder du lieber auf ein Detail verzichten möchtest.

Headerbild: ©iStock/Romanno