Die perfekte Geburtsvorbereitung: Tipps für Körper und Seele

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Eine gute Geburtsvorbereitung kann dir die Entbindung deines Babys erleichtern – aber auch die Schwangerschaft angenehmer machen. Es gibt verschiedene Methoden und Möglichkeiten, wie du dich ideal auf die Geburt deines Kindes vorbereitest.

Die perfekte Geburtsvorbereitung besteht aus mehr als nur einem klassischen Geburtsvorbereitungskurs. Sie findet auf verschiedenen Ebenen statt: auf einer medizinischen, auf einer körperlichen, einer psychischen sowie auf einer organisatorischen Ebene. Grundsätzlich gilt: Werdende Mütter sollten in der Schwangerschaft sowohl gesund als auch beweglich bleiben. Das erleichtert die Zeit der Schwangerschaft, aber auch die Geburt wird durch die richtige Vorbereitung entspannter und weniger schmerzhaft. Bei all der Vorsorge und Information sollten Schwangere allerdings vor allem Entspannung und Ruhe finden – und sich von den vielen Angeboten nicht verrückt machen lassen.

1. Gesundheits-Check-up zur Geburtsvorbereitung

Zu Beginn einer Schwangerschaft kann es nicht schaden, sich einmal von oben bis unten von einem Arzt durchchecken zu lassen. Mit einer Untersuchung deiner Blutwerte und deiner Nährstoffbilanz im Körper kannst du sichergehen, dass dein Baby alle wichtigen Stoffe bekommt, die es braucht. Auch das gehört zur Geburtsvorbereitung. Folsäure ist beispielsweise eines der Vitamine, das für Stoffwechsel- und Wachstumsprozesse im Körper wichtig ist. Ohne ausreichend Folsäure können Schäden bei der Entwicklung von Blut, Zellen und der DNA entstehen. Außerdem verschafft dir ein solcher Check-up in der Regel auch Ruhe, wenn du weißt, dass alles in Ordnung ist.

Übrigens: Nicht vergessen, vor der Geburt musst du auch die Kliniktasche packen. Hier gibt es Tipps.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Zwar ist der Geburtsvorbereitungskurs nicht die einzige Methode, um sich für eine Entbindung zu wappnen – aber sie ist immer noch eine bewährte. In einem solchen Kurs werden Schwangere sowohl mental als auch körperlich auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet. Außerdem wird vielen Schwangeren durch eine eingehende Beratung die Angst vor der Entbindung genommen. Das alles passiert in einer Gruppe von mehreren Müttern oder Eltern-Paaren. Es werden Atemübungen und Entspannungstechniken erlernt sowie kleine Fitnessübungen für zu Hause.

Tipp: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist übrigens auch eine gute Möglichkeit, andere werdende Eltern kennenzulernen. Schließlich können die Erfahrungen anderer schwangerer Frauen ebenfalls eine Hilfe sein.

 

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3. Sanfter Sport: Schwangerschaftsyoga

Eine ähnliche Funktion hat auch eine andere Form der Geburtsvorbereitung: Schwangerschaftsyoga. Auch hier werden Atemübungen und Bewegung miteinander verbunden. Viele der Übungen stärken und trainieren schonend genau die Bereiche, die für Schwangerschaft und Geburt wichtig sind: Rücken und Beckenboden. Darüber hinaus gehört es zur Yoga-Lehre dazu, dass in solchen Kursen auch Achtsamkeit gelehrt wird. Außerdem erfahren Schwangere beim Schwangeren-Yoga, dass es wichtig ist, sein eigenes Tempo zu finden und auf den eigenen Körper zu hören.

 

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Gut zu wissen: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Bewegung in der Schwangerschaft positiv auf die werdende Mutter und das Baby auswirkt. Sportlich aktive Schwangere sollen bei der Geburt sogar weniger Schmerzmittel benötigen. Die Experten raten deshalb zu einem regelmäßigen sanften Ausdauer-Training.

4. Gesunde Ernährung während der Geburtsvorbereitung

Zu reichlich Bewegung gehört zu der perfekten Geburtsvorbereitung auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Achte deshalb besonders darauf, dass du in der Schwangerschaft viele Vitamine und Nährstoffe über dein Essen aufnimmst und fettiges, ungesundes Essen vermeidest.

Auch gesunde Ernährung gehört zur Geburtsvorbereitung dazu. ©iStock/ AleksandarNakic

5. Bücher und Blogs zur Geburtsvorbereitung lesen

Schwangere haben oft viele ungeklärte Fragen. Da hilft es, sich Ratgeberbücher zur Geburtsvorbereitung zu besorgen und sich selbst zu informieren. Wissenschaftlich fundierte Bücher können helfen, das Wachstum des Kindes und körperliche Veränderungen in der Schwangerschaft besser zu verstehen. Blogs hingegen können helfen, ein ganz individuelles Bild von einer Schwangerschaft und einer Geburt zu bekommen.

Tipp: Du denkst schon an die Zeit nach der Geburt? Hier findest du schöne Karten zur Geburt.

 

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6. Beleghebamme – ja oder nein?

Die Zeit der Geburtsvorbereitung bietet dir auch die Möglichkeit, dich um Organisatorisches zu kümmern. Dazu gehört die Entscheidung: Beleghebamme – ja oder nein? Eine Hebamme ist spätestens bei der Geburt die wichtigste Begleitung für jede werdende Mutter. Doch schon vorab kannst du dich, wenn du das möchtest, von einer Hebamme in deiner Schwangerschaft begleiten lassen und auch die Nachsorge nach der Geburt durch eine Hebamme ist für frischgebackene Mütter wichtig. Doch wo genau liegt eigentlich der Unterschied?

Im Gegensatz zu festangestellten Hebammen in Krankenhäusern sind Beleghebammen freiberuflich tätig und haben sogenannte Belegverträge mit verschiedenen Geburtskliniken. Die Betreuung vor der Geburt fände mit einer Beleghebamme in deinem Zuhause statt, zur Geburt kommt sie mit ins Krankenhaus. Das schafft Intimität und du hast die Möglichkeit, die Hebamme schon vor der Geburt in Ruhe kennenzulernen. Der Nachteil: Sie sind an bestimmte Kliniken gebunden und eventuell ist deine Wunschklinik nicht dabei. Mit einer festangestellten Hebamme triffst du dich für Vor- und evtl. auch zur Nachsorge an ihrem Arbeitsplatz.

Ideal ist es, die Hebamme schon vor der Geburt kennenzulernen. ©iStock/ Newman Studio

7. Wie willst du gebären?

Für eine werdende Mutter gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihr Kind zur Welt zu bringen. In der Geburtsvorbereitung hast du Zeit, dir über deine gewünschte Form der Geburt Gedanken zu machen. Diese Möglichkeiten gibt es:

  • Hausgeburt
  • Geburtshaus
  • Krankenhaus

Letztere kann ambulant oder stationär stattfinden. Auch eine Wassergeburt ist möglich, sogar zu Hause. Außerdem kann die Geburt natürlich oder per Kaiserschnitt erfolgen – hier haben Schwangere leider nicht immer die Wahl, denn in der Regel entscheiden die Ärzte sich aus medizinischen Gründen für oder gegen eine Methode.

Und noch mehr Tipps: Wir sagen dir, was Schwangere vor der Geburt unbedingt nochmal tun sollten.

Fazit Geburtsvorbereitung

Bei der Geburtsvorbereitung möchte man ebenso wie als Mutter am liebsten alles richtig machen. Je nachdem, auf welche Weise du dich auf die Geburt deines Kindes vorbereiten möchtest und welche Möglichkeiten und Angebote du nutzen willst, solltest du eines immer bedenken: Deine Entspanntheit wirkt sich besonders stark auf dein Ungeborenes aus. Deshalb solltest du immer auch daran denken, sowohl Ruhe als auch einen Ausgleich zu finden.

Headerbild: ©iStock/ FlippoBacci