To-dos im Mutterschutz: So verbringst du die Zeit entspannt und sinnvoll

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Der Mutterschutz bereitet dir als werdende Mutter die Möglichkeit, vor der Geburt Kraft zu tanken und die letzten Vorbereitungen für die Geburt deines Babys zu treffen. Hier ein paar Ideen, wie du deine To-do-Liste im Mutterschutz gestalten könntest.

Die einen freuen sich darauf, andere wiederum empfinden es als langweilige Wartezeit: den Mutterschutz. Die sechswöchige Schutzzeit vor einer Entbindung bedeutet für viele berufstätige Frauen eine Umstellung, in der sie ihre Zeit erst mal neu organisieren müssen. Andere werdende Mütter sehnen diese Zeit herbei oder gehen aus gesundheitlichen Gründen schon früher in den Mutterschutz. Generell gilt: Diese Wochen sind in erster Linie als Schonzeit gedacht. Sofern es dir aber den Umständen entsprechend gut geht, gibt dir die arbeitsfreie Zeit von sechs Wochen auch die Möglichkeit, letzte Erledigungen zu tätigen und dich in Ruhe auf die Geburt deines Kindes vorzubereiten. Hier ein paar Ideen für deine To-do-Liste im Mutterschutz.

To-dos im Mutterschutz: Drei Grundregeln

Bei all dem Tatendrang, den viele werdende Mütter in der Zeit ihres Mutterschutzes vor der Geburt entwickeln – es gibt drei Grundregeln, denen du stets folgen solltest:

  • Achte auf deine Gesundheit und die deines ungeborenen Kindes!
  • Nimm dir nur so viel vor, wie du bereit und in der Lage bist, zu erledigen.
  • Mache nicht nur die Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen, sondern gleiche sie mit anderen Dingen aus, die du gerne machst.

Und noch eine Idee: Schau dich doch mal bei unseren Karten zur Geburt um – das steigert die Vorfreude sicher noch mehr.

Geburtskarte "Babylove" auf Stoff mit Grünzweig dekoriert".
Mama und Baby sind zu Hause und ihr wollt eurer Familie die wunderbare Nachricht überbringen? Die Geburtskarte „Babylove“ ist da perfekt!

Ideen für deine To-do-Liste im Mutterschutz:

  • Bereite dein Wochenbett vor

Während du dich in der Zeit des Mutterschutzes auf die Geburt deines Kindes vorbereitest, ist das Wochenbett die Zeit, in der du dich von der Entbindung erholst. Damit du auch diese Zeit in Ruhe genießen kannst, solltest du bestimmte Dinge schon vorab erledigen. Überlege dir beispielsweise, wie viel Besuch du nach der Geburt bekommen willst und wen du eventuell im Vorfeld um Unterstützung bitten möchtest. Wie oft kann dein Partner wichtige Dinge erledigen und bei dir und dem Kind sein? Du wirst alleinerziehend sein? Dann ist ein Umfeld aus Freunden oder Familienmitgliedern, die dir zur Seite stehen, Besorgungen machen und auch mal auf das Kind aufpassen können, umso wichtiger. Aber auch ganz praktische Dinge wie das Vorkochen und Einfrieren von Essen können dich im Wochenbett entlasten.

  • Formalitäten und Behördengänge

Damit dir der Papierkram nach der Schwangerschaft nicht um die Ohren fliegt oder du gar eine Leistung verpasst, die dir zusteht, solltest du im Mutterschutz bereits einige formale Vorbereitungen treffen. Das Mutterschaftsgeld solltest du rund sieben Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin beantragen. In einem ähnlichen Zeitraum sollte der Vater des Kindes einen Antrag auf Elternzeit vorbereiten. Auch die Anträge für Elterngeld und Kindergeld kannst du während der Schutzzeit vor der Entbindung bereits vorbereiten.

Tipp: Alle wichtigen Informationen zum Mutterschutz und zu den einzelnen Leistungen für Eltern findest du auch in einer Broschüre des Bundesfamilienministeriums. Hier geht es zum Informationsblatt.

Erste Anträge ausfüllen und die Finanzen checken – auch das kann im Mutterschutz erledigt werden. ©iStock/ aldomurillo
  • Geburtsort aussuchen

Krankenhaus, Geburtshaus oder eine Hausgeburt – es steht dir frei, wo du dein Kind gerne zur Welt bringen möchtest. Informiere dich während deines Mutterschutzes über diese Möglichkeiten und melde dich beispielsweise bereits vorab bei einem Geburtshaus an. In Krankenhäusern und Geburtshäusern werden regelmäßig Informationsabende für werdende Eltern veranstaltet. Zu einer Hausgeburt berät dich auch deine Hebamme.

  • Baby-Zimmer einrichten und letzte Besorgungen treffen

Der Mutterschutz ist auch die beste Zeit, um die Ankunft deines Kindes im eigenen Heim richtig vorzubereiten und dem Babyzimmer mit aller Vorfreude den letzten Schliff zu verpassen. Doch auch andere Dinge sind nach der Geburt unmittelbar wichtig: Hast du beispielsweise schon einen Kindersitz für das Auto, das euch nach der Geburt nach Hause bringt?

  • Kliniktasche packen

Wenn der Geburtstermin immer näher rückt, dann könntest du dich auf eine mögliche Fahrt ins Krankenhaus oder in ein Geburtshaus bereits vorbereiten, indem du vorab alle wichtigen Dinge in eine Tasche packst. Dazu gehören ganz praktische Dinge wie Waschzeug und Wechselkleidung und persönliche Unterlagen. Aber auch eine Kamera könntest du einpacken. Schließlich möchte man die ersten Momente nach der Geburt gerne für die Familie festhalten. Und einige der ersten Bilder vielleicht auch in einer Dankeskarte nach der Geburt verarbeiten?

Gespräche mit guten Freundinnen sind auch im Mutterschutz gut für die Seele. ©iStock/ Stígur Már Karlsson /Heimsmyndir
  • Zeit mit Partner, Familie und Freunden verbringen

Besonders für deinen Partner und dich, aber auch in der Beziehung zu Familienmitgliedern und Freunden wird sich bald einiges ändern. Nutze deinen Mutterschutz, um noch einmal Zeit mit deinen Lieben zu verbringen, bevor du Mutter wirst. Bringe sie bei einem Treffen auf den neuesten Stand deiner Schwangerschaft. Oder mache im Gegenteil noch einmal etwas mit ihnen, worauf du bald erst einmal verzichten musst.

Tipp: Du willst wissen, was es nach der Geburt Wichtiges zu tun gibt? Unsere Checkliste nach der Geburt hilft weiter.

  • Ganz wichtig: Entspannen

Man kann es bei diesem Thema nicht oft genug sagen: Bei all den Vorbereitungen sollte ein bestimmtes To-do immer ganz oben auf der Liste stehen: Füße hoch und entspannen. Manchen Frauen wird von ihrer Ärztin ohnehin Bettruhe oder zumindest ausdrückliche Schonzeit verordnet, wenn ein entsprechender medizinischer Grund vorliegt. Aber auch fitte Schwangere sollten sich nie überanstrengen.

Headerbild: ©iStock/ kupicoo