Babyfotograf organisieren: Tipps fürs Shooting

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Die ersten Monate mit eurem Baby sind durch die innigen Momente besonders intensiv – verbunden mit vielen Erinnerungen und Erlebnissen an die gemeinsame Familienzeit.

Doch allzu schnell wird aus dem Neugeborenen ein Kleinkind, darum solltet ihr rechtzeitig an ein Babyshooting denken. Besonders schön werden die Bilder, wenn ihr einen spezialisierten Babyfotografen dafür ordert. Was ihr für die perfekten Babyfotos alles beachten solltet.

Foto-Session im Studio oder zuhause

Ob ihr nun bereits in den ersten Wochen einen Babyfotografen bucht oder lieber zwei, drei Lebensmonate abwarten wollt, bleibt natürlich ganz euch überlassen. Vieles spricht für ein Shooting kurz nach der Geburt, wenn euer Baby noch ganz klein und zart aussieht. Für einen deutlich späteren Zeitpunkt spricht, dass euer kleiner Liebling dann schon aktiv mit der Kamera flirtet und damit ausdrucksstarke Porträts entstehen können.

Ist das Baby bereits mehrere Wochen alt, wirkt es lebendig und aktiv auf den Bildern. Foto: istockphoto Halfpoint

Grundsätzlich solltet ihr überlegen, ob ihr die Babyfotos bei euch zuhause, draußen im Freien oder lieber im Studio machen lassen wollt. Natürlich hat jeder Ort seine Vor- und Nachteile. Zuhause seid ihr in gewohnter Umgebung, fühlt euch geborgen, müsst auch keinen langen Anfahrtsweg in Kauf nehmen und könnt das Baby problemlos füttern, wickeln und mit allem spielen lassen, wonach ihm ist. Diese Babybilder wirken ungezwungen und sehr natürlich. Es spricht auch nichts dagegen, im Anschluss für ein paar Motive vor die Tür zu gehen. Ob mit Babytrage, im Kinderwagen oder einfach mit einer Decke auf der grünen Wiese – spielt das Wetter mit, sind Bilder im Freien natürlich eine schöne bleibende Erinnerung.

Für Babyfotos im Fotografenstudio sprechen sicherlich das komplette Equipment und die vorhandenen Requisiten des Babyfotografen, die dann frei verfügbar sind und auch mal Anlass für spontane Ideen sein können. Weitere Pluspunkte sind die perfekte Ausleuchtung des Studios sowie die gewohnte Umgebung, die den Fotografen bei seiner Arbeit positiv unterstützen. Hier wird das Ergebnis aus technischer Sicht vermutlich das Beste werden.

Kleine Babyfüßchen sind ein absoluter Fotoklassiker beim Babyshooting. Foto: istockphoto Simon Dannhauer

Schöne Motivideen für den Babyfotograf sammeln

Klar, der Fotograf ist der Profi, hat schon unzählige Babyshootings gemacht und weiß, welche Posen kleiner Erdenbürger bei Eltern immer gut ankommen. Trotzdem wird jeder Fotograf froh um Anregungen sein, wenn Eltern gewisse Wünsche und Vorstellungen formulieren können und diese an ihn heran tragen. Daher solltet ihr unbedingt nach Motivideen suchen, bevor ihr den Kontakt zum Babyfotografen sucht. Es gibt zahlreiche Foren und Plattformen, es gibt Instagram, Pinterest und Co.

Schaut euch um, sucht das Beste heraus und zeigt oder erklärt es dem Fotografen. Für diese Besprechung könnt ihr auch schon gleich die gewünschten Requisiten und die bevorzugte Kleidung heraussuchen und mitbringen. Am besten unterschiedliche Dinge ausprobieren, weil ihr sicher das ein oder andere wieder aussortieren werdet, da es vor der Kamera nicht so wirkt wie erwartet.

Wollt ihr als Eltern eigentlich auch mit auf die Bilder? Ein gemeinsames Familienbild ist vom Fotografen natürlich am allerschönsten. Damit solltet ihr eure Kleidung untereinander gut abstimmen, damit die Farben und Muster perfekt miteinander harmonieren. Wenn es schon Geschwisterkinder gibt, sind natürlich auch gemeinsame Kinderbilder toll. Am schönsten sind die Fotos, auf denen die Kinder Blickkontakt haben, zusammen spielen oder anderweitig miteinander agieren.

Hallo, neuer Erdenbürger: Ein Familienshooting macht Spaß und ist eine schöne Erinnerung. Foto: istockphoto RomanovaAnn
Schlafende Säuglinge – ein Bild für die Götter und wundervolles Fotomotiv. Foto: JNemchinova istockphoto

Euer Baby richtig vorbereiten

Natürlich wünschen sich alle Eltern ein gutgelauntes, stets kooperierendes Baby fürs Shooting, damit möglichst viele schöne Bilder zustande kommen. Und klar könnt ihr das auch ein wenig beeinflussen, aber eben nur bedingt. Grundsätzlich gute Tipps sind etwa, am Tag vor dem Shooting für einen geregelten, unaufgeregten Tagesablauf zu sorgen. Zudem sollte euer Kind satt und ausgeschlafen sein. Macht euch rechtzeitig auf den Weg, denn gehetzte Eltern haben sehr wohl einen Einfluss auf die Stimmung des Babys. Genauso könnt ihr beruhigend wirken, sobald euer Liebling leicht missmutig zu werden beginnt. Hattet ihr die Anfahrt im Auto, so könnt ihr vor dem Shooting noch einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft machen, das bringt gute Laune und rosa Bäckchen.

Grundsätzlich zur Fotosession können wir euch den Tipp geben: Bleibt cool, habt Geduld, lasst das Baby das Tempo bestimmen, macht euch nichts daraus, wenn es auch mal Tränen gibt – denn auch das kann berührende Fotos ergeben – und brecht lieber frühzeitig ab, anstatt etwas zu erzwingen. Diese Situationen hat wirklich jeder Babyfotograf schon mal erlebt und wird professionell genug sein, um euch bei Bedarf einfach auf einen neuen Termin hinzuweisen. That’s life!

Kuscheln mit Baby fürs Familienalbum: nackte Haut, glänzende Knopfaugen, zärtliche Berührungen. Foto: istockphoto NataliaDeriabina

Nur Mut: Auch mal selbst fotografieren

Spielt ihr mit dem Gedanken, euer Babyshooting selbst durchzuführen? Das Gute daran: Ihr könnt es beliebig oft wiederholen, so seid ihr in Übung und die Ergebnisse werden garantiert immer besser. Um euer Baby bei Laune zu halten gibt es ein paar einfache Tricks: Sorgt dafür, dass der Raum angenehm warm ist und das Baby auch im Body oder in der Windel nicht frieren muss. Lasst eine gute Musik im Hintergrund laufen. Es sollte sich natürlich um einen beruhigenden Sound handeln, der zwar leise sein, aber gleichzeitig das Klicken der Kamera übertönen sollte. Falls dann doch einmal schnelle Hilfe gefragt ist: Haltet Babys Lieblingsspielzeug parat, falls die gute Laune plötzlich zu kippen droht. Ansonsten könnt ihr so viele Pausen einlegen, wie es euch beliebt, schließlich seid ihr ganz unter euch, es herrscht keinerlei Zeitdruck.

Für welche Variante ihr euch auch entscheidet, mit den schönsten Babyfotos des Shootings könnt ihr eine individuelle Dankeskarte für Freunde und Familie gestalten, um euch herzlich für die zahlreichen Glückwünsche und Geschenke zu bedanken.

Ihr habt endlich die perfekten ersten Bilder von eurem kleinen Schatz? Ihr sucht noch Geburtskarten? In viele unserer Formate könnt ihr auch Bilder einfügen. Inspiration findet ihr hier.

Karte "Little Friends" auf Marmorteller mit Baumwollzweig dekoriert.
In die niedlich illustrierte Karte „Little Friends“ zum Beispiel, könnt ihr ganz einfach eure Bilder hochladen und euch die Karte individuell gestalten.

Headerbild: istockphoto Katie_Martynova