Umzug

Umzug ohne Unmut

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Gut vorbereitet klappt Umziehen problemlos

Kisten packen, Möbel abbauen, Transporter besorgen. Das ist noch leicht. Aber manche Dinge sind im Trubel des Umzugs schnell vergessen – und ärgern einen umso mehr, weil man sie leicht hätte umgehen können. Zum Beispiel mit unseren Tipps.

Die größten Umzugsfallen
Na klar hab ich an die Umzugskartons gedacht. Was? 20 Stück sollen nicht genug sein? Allemal. Und dann liegt am Ende die DVD-Sammlung, der Wintermantel, das Geschenkpapier doch ungepackt in der alten Wohnung. Äh, ja, das pack’ ich dann in Jutebeutel. Ein Umzug ist für die meisten nicht alltäglich. Und genau hier liegt das Problem: Wir unterschätzen, überschätzen, verplanen, vergessen die wichtigsten Dinge. Mit unseren Tipps und Tricks planen Sie Ihren Umzug, ohne in ärgerliche Umzugsfallen zu tappen. Versprochen.

Not connected
Schnell mal das Kinoprogramm im Internet nachsehen oder mit der besten Freundin skypen. Fehlanzeige! Wer sich nicht mindestens vier Wochen vor Einzugstermin um einen neuen DSL-Anbieter kümmert, dem bleibt der Zugang zum world wide web erst einmal versperrt.

Doppelpack
Die Freude über die neue Wohnung ist groß, der Stress im Alltag auch. Wie schön, dass es bis zum Umzugstag noch eine Weile hin ist. Da lässt sich nebenher gut die ein oder andere Kiste packen. Aber wer allzu gedankenlos packt, packt vielleicht doppelt. Denn garantiert braucht man den längst verstauten Sandwichmaker oder die stylischen Stilettos just dann, wenn sie zu Umzugszwecken längst verpackt sind.

Taufrisch
Bleibt der Kühlschrank hier? Zwar lagern keine Lebensmittel mehr darin. Die hat man brav vorher aufgebraucht. Aber ans Abtauen hat keiner gedacht. Mist! Einen Tag vor dem Umzugstermin heißt es: Stecker ziehen und Wasser aus dem Kühlschrank wischen.

Grundversorgung
Endlich in der neuen Wohnung angekommen. Die Küchenschränke sind montiert, der Kühlschrank aufgestellt. Aber drin ist nichts. Besorgen Sie sich für den ersten Tag in der neuen Wohnung Lebensmittel, die nicht kühl gehalten werden müssen. Wie wär’s mit Pasta mit Pesto, Linseneintopf aus der Dose oder Gemüsesuppe?

Sie haben (keine) Post
Wieso das lang ersehnte Paket nicht zugestellt werden konnte? Ihr Name stand nicht auf dem Briefkastenschild. Zwischen Kleiderschrank aufbauen und Fensterbank dekorieren nicht vergessen: Die Schilder an Klingel und Briefkasten austauschen. Und natürlich sollten Ihre wichtigsten Kontakte über ihren neuen Wohnort informiert sein. Am schönsten geht das mit einer hübschen Umzugskarte.

Schraubenzieher
Die kleine kurze Schraube gehört sicher zum Badschränkchen. Oder doch zum Sideboard oder dem Wandregal? Beim Möbelabbauen also die zum jeweiligen Möbelstück passenden Schrauben in einem kleinen Tütchen sammeln und direkt an ein Teil des Möbels befestigen.

Kisten, Kisten, Kisten
Ach, so viele Dinge hab’ ich nicht! Leicht unterschätzt man, wie viele Umzugskartons man tatsächlich braucht. Hier gilt das Motto: Lieber zu viele, als zu wenige.

Überblick
Was war gleich noch mal in der großen, schweren Box? Das lässt sich mit Blick auf das Etikett schnell herausfinden. Beschriftete Kisten erleichtern den Umzug ungemein. Wer nicht nur mit dickem Stift den Inhalt der Kiste auf deren Außenseite auflistet, sondern mit farbigen Etiketten auch noch den jeweiligen „Abstellraum“ markiert, behält beim Aus- und Einräumen den Überblick.

Weg damit
Die olle Tischdecke lag schon in der alten Wohnung nur in der hintersten Ecke des Dachbodens und die viel zu krachige Weihnachtsdeko sowieso. Glücklich, wer vor dem Umzug Zeit findet, richtig auszumisten. Das heißt: Weniger Kisten schleppen und in der neuen Wohnung geht kein Stauraum für unnötige Dinge verloren.