Sitzplan zur Hochzeit: 5 Tipps für Brautpaare

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Ihre Gästeliste steht, die Hochzeitseinladungen sind verschickt und die Antwortkarten von Familie und Freunden bereits eingetroffen? Dann steigt bei Ihnen als Brautpaar bestimmt die Vorfreude auf den schönsten Tag im Leben! Gleichzeitig wissen Sie auch: Es gibt noch jede Menge zu erledigen. Zu den vielleicht wichtigsten To-dos zählt dabei der Sitzplan. Schließlich sorgt eine harmonische Sitzordnung dafür, dass Ihre Gäste entspannt beisammen sein können. Wie Sie beim Thema „wer sitzt neben wem?“ am besten vorgehen und welche Tipps Sie beherzigen sollten, haben wir hier zusammengefasst.

Tipp 1: Individualität der Location berücksichtigen

Je nach Größe des Saals und Anzahl der Gäste sind unterschiedliche Formen der Tischanordnung möglich. So eignen sich lange Tafeln oder T-Formen vor allem für kleine Gesellschaften. Wer dagegen relativ viele Gäste in einem eher kleinen Raum unterbringen möchte, kann auf die U- oder E-Form zurückgreifen. Bei der E-Form wird das U um eine weitere Reihe in der Mitte ergänzt, so dass Sie den Raum optimal nutzen. Wenn Ihnen Ihre Location eine freie Anordnung mit runden Tischen ermöglicht, dann ist diese Variante unser Favorit. Warum? Runde Tische sind kommunikativer. Zusätzlich wirkt die aufgelockerte Anordnung sehr festlich. Eine gute Alternative sind quadratische Tische. Sie haben gegenüber längeren, eckigen Festtafeln einen Vorteil: Es gibt keinen unbeliebten Platz an der „kurzen“ Seite. Für welche Anordnung Sie sich auch entscheiden: Achten Sie darauf, dass die Tische nicht zu eng beieinander stehen. So hat jeder genug Platz.

 Lange Tafeln sind ideal für kleine Hochzeitsgesellschaften.

Tipp 2: Experimente beim Sitzplan vermeiden

Zugegeben: Die Sitzordnung zur Hochzeit ist eine Herausforderung. Es macht also Sinn, frühzeitig einen vorläufigen Sitzplan zu erstellen. Hierzu können Sie einfach die Tische auf ein großes Blatt zeichnen und die Namen mit Post-its drum herum platzieren. Beginnen Sie mit dem Brauttisch – das ist erfahrungsgemäß am einfachsten. Hier sitzen in der Regel die engsten Familienmitglieder und gegebenenfalls die Trauzeugen. Mischen Sie außerdem Singles und Paare. Niemand will sich wie auf einem Verkupplungs-Event fühlen! Auch Paare gehören nebeneinander, hier gilt: Lieber auf Experimente verzichten. Fragen Sie sich immer wieder: Wo und mit wem fühlen sich Ihre Gäste am wohlsten? Alte Freunde oder Bekannte werden sich freuen, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Auch unsere bundesweite Hochzeitsstudie bestätigt: 92% aller Brautpaare arrangieren ihre Tische nach Familien- und Freundeskreis. Kennen sich die Gäste nicht, dann setzen Sie Personen mit ähnlichen oder gleichen Interessen zusammen. Sofern viele Kinder vor Ort sind, lohnt es sich, über einen eigenen Kindertisch nachzudenken.  

 Bei der Sitzordnung mit dem Brauttisch beginnen: Das ist am einfachsten.

Tipp 3: Dekoration ist kein Sichtschutz

Sie sind ebenso beliebt wie oft genutzt: hohe Kerzenleuchter, die eigentlich für romantische Stimmung und eine schöne Atmosphäre sorgen sollen. Eigentlich. Die Krux dabei liegt auf der Hand. Wer einen riesigen Kerzenleuchter oder ein überdimensioniertes Blumenarrangement vor der Nase hat, kann sein Gegenüber nicht mehr sehen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Dekoration Ihrer Festtafeln nicht zu sehr in die Höhe ragt und lassen Sie sich beim Floristen bezüglich der Höhe der Vasen beraten.

Tipp 4: Location informieren

Ist der Sitzplan fertig und bestellt, geht ein wichtiger Punkt manchmal unter: Informieren Sie Ihre Location. Händigen Sie den Verantwortlichen einen eigenen Sitzplan aus und kennzeichnen Sie diese Version mit zusätzlichen Informationen. Das heißt: Vegetarier, Veganer, Allergiker und Kinder – egal ob diese an einem eigenen Tisch sitzen oder einen Hochstuhl neben ihren Eltern benötigen – sollten hier vermerkt werden. Damit erleichtern Sie dem oder der Verantwortlichen in Ihrer Location die Organisation und vermeiden zudem häufige Nachfragen. Schließlich nützt die beste Sitzordnung nichts, wenn das Catering nicht darüber Bescheid weiß.

Erst wenn auch das Catering Bescheid weiß, ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

Tipp 5: Platzsuche leicht gemacht

Wer muss zu welchem Tisch und wo steht die richtige Festtafel? Wenn sich Hochzeitsgäste auf die Suche nach ihrem Platz machen, bricht manchmal kurzzeitig Chaos aus. Mit einem großen Sitzplan am Eingang schaffen Sie eine erste Übersicht – Tischnummern oder Gruppentischkarten, die Sie gut sichtbar auf jeder Tafel aufstellen, sorgen darüber hinaus im Saal für Orientierung. Ist die finale Sitzordnung definiert, können Sie die Namen auf Tischkarten oder Geschenkanhänger schreiben. So finden sich alle schnell zurecht – und Ihre Gäste inklusive Sie selbst starten harmonisch in Ihre Hochzeitsfeier.

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Viel Erfolg beim Gestalten Ihres Sitzplans!