Zahlen zum Weihnachtsbaum

Weg mit dem Weihnachtsbaum – Her mit den Zahlen

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30 Millionen Christbäume, 8,5 Milliarden kleine Lämpchen und über 12 Tonnen Weihnachtsschmuck allein aus China: Das war Weihnachten 2013. Noch mehr witzig-kuriose Zahlen und Fakten zu Weihnachtsbaum, Lichterkette und Co. gibt’s hier.

Rund 30 Millionen Weihnachtsbäume wurden in Deutschland 2013 nach Schätzungen vom EHI Retail Institute und der Statista GmbH verkauft. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren es nur 24 Millionen. Noch ein Vergleich: In Schweden standen in dieser Saison rund 3 Millionen Weihnachtsbäume. Übrigens: Anders als in einer Möbelhaus-Werbekampagne dargestellt, werden die schwedischen Bäume nicht einfach aus dem Fenster geworfen. Ähnlich wie hierzulande bringen die Schweden sie zu Sammelstellen. (1)

Die Nordmanntanne ist mit 75 % Marktanteil beliebtester Weihnachtsbaum der Deutschen. Warum? Hauptgrund dürfte sein, dass sie am wenigsten Nadeln verliert. Es folgen Blaufichten (13 %) und andere Fichtenarten (9 %).

Jeder dritte Weihnachtsbaum in Deutschland stammt aus dem Sauerland, das eine der wichtigsten Anbauregionen in Europa ist. Insgesamt werden in der Bundesrepublik auf einer Fläche von mindestens 50.000 Hektar Christbäume angebaut. Allein 18.000 Hektar davon befinden sich in Nordrhein-Westfalen, so dass hier die Ausweitung der Plantagen gestoppt werden musste.

Nur 2,2 Millionen Weihnachtsbäume wurden zwischen 2005 und 2011 nach Deutschland importiert. Die meisten davon aus Dänemark.

Bis zur Fällung steht ein Baum etwa fünf Jahre.

Über 170.000 Tannennadeln können auf den Teppich fallen

Die Mitarbeiter der WDR-Sendung „Quarks & Co.“ haben einmal nachgezählt: 178.333 Nadeln hatte eine 1,63 Meter hohe Tanne.

In den USA sorgen sich nur Wenige um nadelnde Bäume: Die American Christmas Tree Association fand heraus, dass 80 % der Amerikaner einen künstlichen Baum bevorzugen. Umgerechnet 58 Dollar geben die US-Bürger im Schnitt für die Kunststoff-Variante aus. Dafür wollen diesen die Hälfte der Käufer auch über zehn Jahre lang verwenden. (2)

Der beliebteste künstliche Weihnachtsbaum bei Amazon Deutschland heißt Snowtime.

Die deutsche Weihnachtsbaumkönigin heißt Katharina Püning.

Wo unsere Weihnachtsdeko herkommt? Vor allem aus der Volksrepublik China. 2012 wurden 12.132,3 Tonnen eingeführt. (3)

Auf dem wohl berühmtesten Weihnachtsbaum der Welt am Rockefeller Center in New York prangt ein leuchtender Stern. Entworfen wurde er von einem Deutschen, von Michael Hammer aus Aachen. (4)

Über 720 Milliarden Euro wurden in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, den USA, Kanada und Australien 2013 zusammen für Weihnachtsartikel ausgegeben, wie eine Studie von deals.com in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research zeigt.

Wenig Budget für Weihnachtsdeko

Für weihnachtliche Dekoration gaben die Deutschen davon im Schnitt 31,25 Euro pro Haushalt aus. Am meisten ließen sie sich Geschenke kosten, im Durchschnitt 377,30 Euro.

Der größte Weihnachtsbaum der Welt stand 2013 in Dortmund auf dem Hansaplatz. Er ist eigentlich kein einzelner Baum, sondern wurde innerhalb von vier Wochen aus 1700 Rotfichten zusammengesetzt. Das Konstrukt war 45 Meter hoch und 90 Tonnen schwer. So viel wiegen 18 große Elefanten. Geschmückt wurde er mit über 48.000 Lichtern. Teil der Dekoration war auch ein 200 Kilogramm schwerer und vier Meter hoher Engel.

Sechs Leuchtdekorationen schmücken zur Weihnachtszeit durchschnittlich deutsche Häuser. Das geht aus einer Umfrage des Öko-Energieversorgers LichtBlick hervor.

Hell erleuchtet – mit 8,5 Milliarden Lämpchen

Rund 8,5 Milliarden kleine Lämpchen leuchten zur Weihnachtszeit in 40 Millionen deutschen Haushalten. (5)

500 Millionen Kilowattstunden: So viel Strom verbraucht die Festtagsbeleuchtung. Damit könnte man 140.000 Haushalte ein Jahr komplett mit Strom versorgen, so eine Berechnung des Instituts für Energiedienstleistungen IfED.

Fotos: (c) thinkstock